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Blutblume: Pflegetipps für die Topf- und Kübelpflanze

Pflanz- und Pflegetipps

Die Blutblume – eine außergewöhnliche Topf- und Kübelpflanze

Die Blutblume ist ein absoluter Hingucker und wird als Rarität gehandelt, die Pflege ist jedoch etwas aufwändig
Die Blutblume ist ein absoluter Hingucker und wird als Rarität gehandelt, die Pflege ist jedoch etwas aufwändigFoto: iStock/olovedog

Die Blutblume (Haemanthus katherinae bzw. Scadoxus multiflorus) ist eine außergewöhnliche Schönheit in der Wohnung oder bei hohen Temperaturen auch im Garten und auf dem Balkon. Ihre blutroten Blütenbälle haben ihr den Namen gegeben. Sie wird auch als Puderquasten-Lilie, Blut- oder Feuerball-Lilie bezeichnet.

Bis zu 25 Zentimeter können die wunderschönen Blüten im Durchmesser erreichen. Allerdings gibt es einige Punkte, die bei der Pflege beachtet werden sollten, wenn man schöne und leuchtende Blüten haben möchte.

Die Blutblume pflanzen

Die Zwiebeln der Pflanze werden im Frühjahr in Kübel oder Töpfe gesetzt. Man sollte nährstoffreiche Erde verwenden und ihr etwas Sand beimischen, damit sie durchlässig ist. Die Triebspitzen werden nur leicht mit Erde bedeckt. In der Anfangszeit darf die Pflanze nur mäßig gegossen werden. Wenn sich die ersten länglichen Blätter oder der Blütenschaft zeigen, kann man sie regelmäßig wässern und düngen.

Pflege

Die aus Südafrika stammende Blutblume ist ein echter Blickfang. Sie liebt es kuschelig warm, daher ist es ratsam, ihr einen Platz in der Wohnung anzubieten. Allerdings kann sie bei schönem Wetter auch mal Ausgang bekommen und auf dem Balkon oder die Terrasse gestellt werden. Ihre Kultivierung ist nicht ganz einfach, aber mit den richtigen Handgriffen klappt es.

Standort

Die Blutblume ist eine echte Zimmerpflanzen-Rarität und erreicht sowohl in der Höhe als auch in der Breite eine Größe von 50 bis 60 Zentimetern. Wenn man also gerne diese Schönheit in der Wohnung haben möchte, sollte man für ausreichend Platz sorgen. Sie mag es außerdem hell, allerdings verträgt sie direkte Sonneneinstrahlung nicht sonderlich gut.

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Gießen

Während ihrer Wachstumsphase, vom Frühjahr bis in den Spätsommer, hat es die Blutblume gern feucht. Sie hält aber auch mal ein paar Tage ohne Wasser durch.

Düngen

Die Blutblume braucht viele Nährstoffe, um sich voll entfalten zu können. Vom Frühjahr bis in den Herbst kann man sie einmal in der Woche mit etwas Flüssigdünger verwöhnen.

So überwintert die Blutblume

Sobald ihre Blätter im Spätsommer welken, macht sie sich bereit für den Winterschlaf. Alle Blätter müssen abgeschnitten und das Gießen Stück für Stück eingestellt werden. Bis Anfang März muss die Zwiebel der Blutblume dunkel, kühl und fast trocken ruhen. Temperaturen von 12 bis 15 Grad sind ausreichend. Man sollte nur so viel gießen, dass der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet. Im März kann man sie aufwecken, sie wieder an einen warmen Ort stellen und regelmäßig gießen.

Wann wird die Blutblume umgetopft?

Die Blutblume braucht innerhalb ihres Topfes nicht viel Platz, sie kann durchaus eng gepflanzt werden, damit sie den ganzen Topf durchwurzeln kann. Umtopfen ist nur alle zwei bis drei Jahre nötig. Am besten macht man das direkt nach der Winterruhe im Frühjahr.

Krankheiten und Schädlinge

Die Blutblume ist sehr anfällig, was zu viel Feuchtigkeit angeht. Steht sie etwa im Wasser, faulen die Triebe. Schädlingen gegenüber ist sie weniger empfänglich.

Die Blutblume vermehren

Die Pflanze kann auf zwei Arten vermehrt werden. Entweder man nutzt die Samen, die sich bei der Blüte entwickeln – das ist ein sehr aufwendiges Prozedere – oder man nutzt Brutzwiebeln. Die Brutzwiebeln treiben aus den Zwiebeln der Blutblume aus. Diese kann man abtrennen und neu einpflanzen, das sollte jedoch nicht zu oft erfolgen. Höchstens alle drei Jahre darf die Pflanze so vermehrt werden.

Wie wird die Blutblume verwendet?

Alle Teile der Blutblume sind giftig, vor allem für Kinder und Haustiere. In einigen Ländern, wie Kamerun, Kongo oder Gabun, wird der Saft der Zwiebel einiger Unterarten der Pflanze als Pfeilgift verwendet. In einigen Untersuchungen zeigt der enthaltene Giftstoff Lycorin Potenzial für die Krebstherapie, allerdings ist das noch ein eher unerforschtes Gebiet.

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