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Glücksfeder

Diese Zimmerpflanze ist nicht kleinzukriegen – muss man sie überhaupt pflegen?

Die Zamie ist die härteste Zimmerpflanze – wie man sie richtig pflegt
Die Zamie eignet sich am besten für Menschen ohne grünen DaumenFoto: Getty Images

Die Pflanzen wollen einfach nicht überleben, obwohl sie Wasser und ausreichend Licht bekommen? Wem das ständig passiert, muss dennoch nicht auf Zimmerpflanzen verzichten. Es muss nur die richtige her. Das wäre wohl die Zamie – ihres Zeichens die härteste Zimmerpflanze überhaupt. Diese kriegt keiner so schnell klein, denn ihre Pflegeansprüche beschränken sich auf ein Minimum.

Die Zamie (wissenschaftlich Zamioculcas zamiifolia) hat viele Namen. Die meisten kennen sie wohl als Glücksfeder oder Kartonpapier-Palme. Optisch macht sie nicht sonderlich viel her, trägt sie doch weder Blüten noch Früchte. Aber das Aussehen ist auch nicht der Grund dafür, dass sie so beliebt ist, sondern die Tatsache, dass sie besonders pflegeleicht ist.

Wie muss man die Glücksfeder pflegen?

Auch wenn die Glücksfeder nicht viel braucht – ganz ohne Pflege kommt die Zimmerpflanze dann doch nicht aus. Allerdings kann man den Pflegeaufwand auf das Mindeste beschränken. Eine Übersicht:

  • Gelegentlich gießen. Bloß nicht zu viel Wasser, denn Staunässe bekommt der Glücksfeder nicht. Im Winter kann sogar noch sparsamer gegossen werden.
  • Nur ab und zu Grünpflanzendünger über das Gießwasser verabreichen.
  • Jüngere Pflanzen in jedem Frühjahr umtopfen.

Gut zu wissen: Dann wirft die Pflanze lediglich den oberen Teil der Blätter ab, sodass nur die Stiele übrig bleiben. Dadurch kann sie einige Wochen ohne Wasser zurechtkommen. Bei Lichtmangel geht sie außerdem nicht etwa ein – ihre Blätter färben sich dann dunkelgrün.

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Der richtige Standort

Am wohlsten fühlt sich die Glücksfeder an einem hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Wichtig ist, dass es niemals zu kalt ist, denn niedrige Temperaturen verträgt die Pflanze nicht. Optimal ist Zimmertemperatur.

Die passende Erde

Am besten eignet sich Palmenerde. Alternativ bietet sich auch ein Gemisch aus herkömmlicher Blumenerde und einem Tongranulat an.