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Als Pizza-Gewürz beliebt

Kann man Blattläuse mit Oregano bekämpfen?

Kann man Blattläuse mit Oregano bekämpfen?
Alle kennen es als Gewürz für die Pizza, bei Hobbygärtnern hat Oregano noch einen anderen NutzenFoto: Getty Images

Aus dem Gewürzregal in der Küche ist Oregano nicht wegzudenken. Sollte man es aber auch in das Gartensortiment aufnehmen? Unbedingt, denn richtig eingesetzt ist Oregano ein effektives Mittel gegen Blattläuse.

Einige Kräuter ergeben als Sud aufgekocht eine Tinktur, die wahre Wunder gegen Blattläuse wirkt. Das Gleiche gilt für Oregano, mit dem man lästige Blattläuse bekämpfen und befallene Pflanzen retten kann.

Wie kann man Blattläuse mit Oregano bekämpfen?

Um die Schädlinge loszuwerden, brauchen Hobbygärtner entweder 100 Gramm frischen Oregano und vier Liter Wasser. Alternativ eignet sich auch 20 Gramm getrockneter Oregano. Damit geht man wie folgt vor:

  1. Oregano mit einem Liter Wasser aufkochen.
  2. Etwa 15 Minuten ziehen lassen.
  3. Anschließend Oregano aussieben und den Sud mit drei Litern Wasser verdünnen.
  4. Abkühlen lassen.
  5. Die Flüssigkeit in eine Sprühflasche geben und die befallene Pflanze besprühen. Diesen Vorgang wiederholt man am besten ein paar Tage später nochmal, um mit dem Oregano-Sud wirklich alle Blattläuse zu bekämpfen.

Hinweis: Heimische Oregano-Sorten wie der Wilde Oregano sind als Mittel gegen Blattläuse zu schwach. Wer also einen Sud kochen will, sollte sich südländischen Oregano kaufen, beispielsweise Griechischen.

Auch interessant: Hausmittel gegen Blattläuse – wie man die Schädlinge natürlich bekämpft

Oregano im Beet als natürliche Schädlingsabwehr

Man kann mit Oregano nicht nur Blattläuse bekämpfen, sondern auch andere Schädlinge von Pflanzen fernhalten. Hobbygärtner, die schutzbedürftige Pflanzen haben, können einfach ein paar Oregano-Pflanzen um das Beet herum setzen. Sie wehren als natürliches Schutzschild viele Schädlinge und Fressfeinde ab.

Auch interessant: Ist Milch eine natürliche Wunderwaffe gegen Blattläuse?

Mit Oregano auch gegen Motten vorgehen

Viele erkennen Oregano nicht unbedingt an seinem Aussehen, aber an seinem unverwechselbaren Geruch. Was bei Menschen die Erinnerung an die letzte Pizza weckt, löst bei Motten Unbehagen aus. Sie können den Geruch nicht ertragen und ergreifen daher die Flucht. Deshalb kann man, wie bei Lavendel auch bekannt, ein paar Esslöffel getrockneten Oregano in Beutel wickeln und diese in Kleiderschränken und Schubladen auslegen. Weitere Tipps zur Bekämpfung von Motten finden Sie bei unseren Kollegen von STYLEBOOK.

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