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Beliebtes Ziergras

Der beste Zeitpunkt, um Pampasgras umzupflanzen

Pampasgras
Die malerischen Blütenfahnen von Pampasgras (Cortaderia selloana) wachsen bis zu zwei Meter hochFoto: Getty Images

Stimmt der Standort im Garten nicht, sollte man Pampasgras umpflanzen. Mit ein paar Tricks geht das leichter, als viele Hobbygärtner denken.

Mit seinen silberweiß schimmernden Blütenfahnen ist Pampasgras ein schöner Blickfang im Garten. Und kaum zu übersehen: Das dekorative Ziergras erreicht locker eine Höhe von zwei Metern – da will der Standort gut gewählt sein. Denn ungünstig gepflanzt, stiehlt das Riesengras anderen Pflanzen schnell die Show oder bekommt selbst zu viel Schatten ab. Und das bekommt der sonnenhungrigen Staude gar nicht gut. In solchen Fällen sollte man Pampasgras an einen besseren Platz umpflanzen.

Vor dieser Aktion schrecken jedoch viele Hobbygärtner zurück. Auch wenn das Gras eine stattliche Höhe erreicht – ganz so schwierig ist das Umsetzen jedoch nicht. Was dabei allerdings hilft, ist einiges an Kraft und Geschick. Generell geht das Umsetzen zu zweit leichter.

Pampasgras vor dem Umsetzen zurückschneiden

Pampasgras kann man jederzeit ausputzen und so abgestorbene Pflanzenteile entfernen. Ein kräftiger Rückschnitt muss hingegen nicht sein. Wenn doch, dann sollte man Messer oder Schere im Frühling ansetzen. Das ist auch die ideale Jahreszeit, das zuvor gestutzte Gras an einen neuen Standort umzusetzen.

Später im Jahr ist es zwar auch möglich, Pampasgras umzupflanzen. Hochgewachsene Blätter und Halme können jedoch empfindliche Schnittverletzungen verursachen. Generell sollte man beim Umpflanzen der Staude robuste Gartenhandschuhe tragen.

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Pampasgras umpflanzen – so geht’s

Am neu gewählten Standort hebt man zuerst ein Pflanzloch aus. Dabei sollte man nicht zu sparsam vorgehen, das Loch kann ruhig etwas größer und tiefer ausfallen. Ist die Erde am Boden des Loches zu fest, lockert man sie mit einem Spaten oder einer Grabegabel ein wenig auf. Die Wurzeln werden es später danken. Die ausgehobene Erde kann man mit frischer Gartenerde anreichern.

Mit einem Spaten sticht man anschließend behutsam um den Wurzelstock herum die Erde ab. Nun kann man die Pflanze mitsamt dem Wurzelballen aus dem Boden herausheben. Damit das wuchsfreudige Gras nicht erneut austreibt, sollten keine Wurzeln in der Erde zurückbleiben. Wurzelstock und Pflanze setzt man anschließend ins neue Pflanzloch um und füllt dieses mit dem Aushub auf. Zuletzt wird die Erde rund um das Pampasgras gut angegossen. Die Erde sollte auch für mindestens 14 Tage ausreichend feucht gehalten werden.

Pampasgras teilen

Wer die Staude vermehren möchte, kann Pampasgras beim Umpflanzen teilen. Dazu trennt man zwei Wurzelteile vom Ballen ab. Das geht bei jüngeren Pflanzen mitunter mit der Hand. Ansonsten verwendet man ein scharfes und vor allem sauberes Gartenmesser. Ganz widerspenstige Wurzelballen können auch mit dem Spaten getrennt werden. Die abgetrennten Wurzelstücke pflanzt man anschließend am neuen Standort um.

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Verletzungsgefahr beim Umsetzen

Die Blätter von Pampasgras sind hart und besitzen scharfe Kanten. Es reicht schon, mit der bloßen Hand über die Halme zu streifen und sich so eine schmerzhafte Schnittverletzung zuzuziehen. In jedem Fall arbeitet man beim Umsetzen mit Gartenhandschuhen und am besten ein langärmeliges Oberteil tragen. Vorsicht ist zudem bei Pampasgras mit hohen Halmen geboten. Beim Umsetzen können diese die Augen verletzen. Um das zu verhindern, sollte man eine Schutzbrille tragen. Zusätzlich bindet man hohes Pampasgras vor dem Umpflanzen am besten mit einer Schnur zusammen.

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