Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Baumarktpartner
von myHOMEBOOK

Tipps zum Kauf und zur Pflege

Nur jetzt gibt es andersfarbige Weihnachtssterne

Weihnachtsstern in anderen Farben kaufen und richtig pflegen
Mehr als Rot: Den Weihnachtsstern gibt es auch in den Farben Weiß, Gelb oder ApricotFoto: Getty Images

Der rote Weihnachtsstern sorgt in der Adventszeit für festliche Stimmung. Wem die Farbe nicht gefällt, kann auch auf alternative Farbgebungen zurückgreifen. Die gibt es allerdings nicht dauerhaft im Handel zu kaufen.

Rund 80 Prozent der verkauften Weihnachtssterne sind rot. Gerade im Advent und der Weihnachtszeit setzen die Händler vermehrt, wenn nicht fast nur noch auf diese Farbe. Man kann aber auch einen Weihnachtsstern mit Hochblättern in Lachs, Gelb, Rosé, Weiß oder Apricot kaufen – aber nicht immer.

Wann kann man einen andersfarbigen Weihnachtsstern kaufen?

Darauf weist die Händlervereinigung Stars for Europe in Bonn hin. Die Verkaufssaison von Weihnachtssternen dauert übrigens insgesamt nur etwa acht Wochen.

Gewusst? Die auffälligen Farben der Pflanzen sehen aus wie Blüten, sie sind es aber nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um sogenannte Hochblätter oder Scheinblütenblätter. Die eigentlichen Blüten sind recht unauffällig und sitzen versteckt.

Tipps für den Weihnachtsstern-Kauf

  • Ein Weihnachtsstern mit dunklem Laub ist meistens haltbarer als die hellere Alternative.
  • Achten Sie darauf, dass die gelbgrünen Blüten zwischen den Hochblättern knospig sind. Wenn sie bereits geöffnet sind oder schon abgefallen sind, haben die Pflanzen ihre Blütezeit bereits hinter sich.
  • Verpacken Sie die Pflanzen beim Transport gut, sie reagieren empfindlich auf Kälte.
  • Das ist auch der Grund dafür, warum Sie Stände meiden sollten, bei denen Weihnachtssterne im Freien verkauft werden.

Den Weihnachtsstern richtig pflegen

Bei richtiger und guter Pflege können Weihnachtssterne über mehrere Jahre lang halten. Worauf Sie achten sollten:

  • Weihnachtssterne brauchen einen warmen und hellen Standort, direkte Sonneneinstrahlung sollte man unbedingt vermeiden.
  • Sie sollten die Pflanze lieber in ein Tauchbad geben, anstatt sie zu gießen. Tauchen Sie den Weihnachtsstern dafür ein paar Minuten in Wasser. Lassen Sie überschüssiges Wasser danach ablaufen, bevor Sie die Pflanze zurück in den Übertopf stellen. Vermeiden Sie unbedingt Staunässe!
  • Während der Weihnachtsstern blüht, sollten Sie ihn ein bis zweimal die Woche mit Volldünger über das Gießwasser versorgen.
  • Nach der Blüte sollten Sie ihn stark zurückschneiden und außerdem umtopfen. Dafür eignet sich Kakteenerde als Substrat. Der neue Topf sollte nur etwas größer sein als sein Vorgänger.

Ist der Weihnachtsstern giftig?

Beim Zurückschneiden und Umtopfen Ihres Weihnachtssterns sollten Sie Handschuhe tragen. Der Milchsaft, der dabei aus den Zweigen tritt, ist giftig. Er kann zu Hautreizungen, Übelkeit oder auch Bauschmerzen führen. Seien Sie deshalb besonders vorsichtig beim Umgang mit Weihnachtssternen.

Auch interessant: 11 besonders pflegeleichte Zimmerpflanzen

So werden grüne Blätter wieder farbig

Wenn Ihr Weihnachtsstern seine farbigen Hochblätter verloren hat, wachsen im Sommer grüne Blätter nach. Damit diese sich färben und sich außerdem neue Blüten bilden können, sollten die Pflanzen im Herbst maximal zwölf Stunden Licht abbekommen. Ab Oktober stellt man sie dann am besten in einen Raum, in dem es früh dunkel wird. Alternativ kann man die Weihnachtssterne auch für zwölf bis 14 Stunden mit einem Deckel vor Licht abschirmen.