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Tipps

Mit der richtigen Pflege lebt der Weihnachtsstern länger

Die Lebensdauer von Pflanzen verlängern
Der Weihnachtsstern eignet sich nicht nur während der Festtage als blumige DekorationFoto: Getty Images

Der Weihnachtsstern ziert viele Wohnung über die Vorweihnachtszeit und die Feiertage. Danach wird er oft wieder entsorgt. Das muss aber nicht sein. Mit der richtigen Pflege kann man dafür sorgen, dass der Weihnachtsstern länger frisch bleibt.

Viele Pflanzen, die Kunden als saisonale Dekoration kaufen, landen wenig später im Müll, weil sie verblüht sind. Doch viele dieser Pflanzen kann man mit der richtigen Pflege lange erhalten – wie zum Beispiel den Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), der vor allem zur Adventszeit besonders beliebt ist. Hier erfahren Sie, worauf es dabei ankommt.

Die richtige Pflege für den Weihnachtsstern

Standort

Weihnachtssterne brauchen einen warmen und hellen Standort, direkte Sonneneinstrahlung sollte man unbedingt vermeiden. Am besten sind Temperaturen um 15 bis 22 Grad Celsius.

Tipp: Wenn Ihr Weihnachtsstern Blätter verliert, ist das ein Hinweis darauf, dass es zu kalt ist. Es kann auch sein, dass er im Zug steht. Beides verträgt die Pflanze nicht.

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Bewässerung

Sie sollten Ihrem Weihnachtsstern regelmäßig lauwarmes Wasser geben, Staunässe dabei aber unbedingt vermeiden. Auf zu viel Feuchtigkeit reagiert er, indem er seine Blätter abwirft. Außerdem können die Wurzeln faulen und im schlimmsten Fall geht die Pflanze dann ein. Prüfen Sie also immer, ob der Wurzelballen Ihrer Pflanze zu feucht ist und gießen Sie gegebenenfalls überschüssiges Wasser ab.

Ansonsten kann man der Pflanze auch ein Tauchbad verpassen, anstatt sie zu gießen. Dafür den Weihnachtsstern ein paar Minuten in Wasser tauchen. Anschließend überschüssiges Wasser ablaufen lassen, bevor die Pflanze zurück in den Übertopf kommt.

Düngen

Wenn der Weihnachtsstern blüht, braucht er keinen Dünger. Nach der Blüte reicht es bei der Pflege völlig aus, wenn man dem Weihnachtsstern einmal im Monat ein bisschen Nährstofflösung über das Gießwasser verabreicht. Auch hier gilt: Nicht zu viel nehmen!

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Umtopfen

Nach der Blüte sollte man den Weihnachtsstern zurückschneiden und umtopfen. Dafür eignet sich Kakteenerde als Substrat. Der neue Topf sollte nur etwas größer sein als sein Vorgänger.

Wie werden grüne Blätter wieder farbig?

Wenn der Weihnachtsstern seine farbigen Hochblätter verloren hat, wachsen im Sommer grüne Blätter nach. Damit diese sich färben und sich außerdem neue Blüten bilden können, sollten die Pflanzen im Herbst maximal zwölf Stunden Licht abbekommen. Ab Oktober stellt man sie dann am besten in einen Raum, in dem es früh dunkel wird. Alternativ kann man die Weihnachtssterne auch für zwölf bis 14 Stunden mit einem Deckel vor Licht abschirmen.

Gibt es auch andersfarbige Weihnachtssterne?

Rund 80 Prozent der verkauften Weihnachtssterne sind rot. Gerade im Advent und der Weihnachtszeit setzen die Händler vermehrt, wenn nicht fast nur noch auf diese Farbe. Man kann aber auch einen Weihnachtsstern mit Hochblättern in Lachs, Gelb, Rosé, Weiß oder Apricot kaufen – aber nicht immer.

Wenn man auf diese Farben zurückgreifen möchte, darf man nicht zu lange warten. Sie finden sich vielfach nur zu Beginn der Verkaufssaison im Handel. Darauf weist die Händlervereinigung Stars for Europe in Bonn hin. Die Verkaufssaison von Weihnachtssternen dauert übrigens insgesamt nur etwa acht Wochen.

Gewusst? Die auffälligen Farben der Pflanzen sehen aus wie Blüten, sie sind es aber nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um sogenannte Hochblätter oder Scheinblütenblätter. Die eigentlichen Blüten sind recht unauffällig und sitzen versteckt.

Tipps für den Weihnachtsstern-Kauf

  • Ein Weihnachtsstern mit dunklem Laub ist meistens haltbarer als die hellere Alternative.
  • Achten Sie darauf, dass die gelbgrünen Blüten zwischen den Hochblättern knospig sind. Wenn sie bereits geöffnet sind oder schon abgefallen sind, haben die Pflanzen ihre Blütezeit bereits hinter sich.
  • Verpacken Sie die Pflanzen beim Transport gut, sie reagieren empfindlich auf Kälte.
  • Das ist auch der Grund dafür, warum Sie Stände meiden sollten, bei denen Weihnachtssterne im Freien verkauft werden.

Ist der Weihnachtsstern giftig?

Beim Zurückschneiden und Umtopfen Ihres Weihnachtssterns sollte man unbedingt Handschuhe tragen. Der Milchsaft, der dabei aus den Zweigen tritt, ist nämlich giftig. Er kann zu Hautreizungen, Übelkeit oder auch Bauschmerzen führen. Seien Sie deshalb besonders vorsichtig beim Umgang mit Weihnachtssternen.