5. September 2025, 5:56 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Der Spätsommer bringt nicht nur warme Tage, sondern auch volle Apfelbäume mit sich. Jetzt ist der ideale Moment gekommen, die reifen Früchte zu pflücken – doch dabei kommt es auf den richtigen Zeitpunkt und das passende Vorgehen an. Wer einige einfache Regeln beachtet, wird mit süßen, knackigen Äpfeln belohnt – perfekt für den nächsten Apfelkuchen. Die DIY Academy gibt vier praktische Tipps, wie die Apfelernte besonders gut gelingt.
1. Der perfekte Zeitpunkt für die Apfelernte
Für das volle Apfelaroma ist Geduld gefragt: Werden die Früchte zu früh geerntet, fehlt es ihnen meist an Süße – denn sie brauchen ausreichend Sonne, um ihren Geschmack zu entwickeln. Zudem reifen viele Sorten erst nach der Ernte im Lager richtig aus.
Einen pauschalen Zeitpunkt für die Apfelernte gibt es allerdings nicht. Wann ein Apfel erntereif ist, hängt stark vom Wetter ab – insbesondere von der Anzahl der Sonnenstunden. Auch die Sorte sowie der Standort des Baumes spielen eine Rolle: Manche Äpfel sind früh-, andere spätreifend.
2. Reife mit der Kipp-Probe feststellen
Weder die Farbe der Schale noch die der Kerne ist ein verlässlicher Indikator für die Reife. Stattdessen empfiehlt sich ein einfacher Trick: die sogenannte Kipp-Probe. Dabei wird der Apfel am Zweig vorsichtig um bis zu 90 Grad nach oben gebogen. Löst er sich dabei leicht mitsamt Stiel vom Zweig, ist er reif. Bleibt der Stiel jedoch hängen, sollte man noch ein wenig abwarten.
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3. Nur unversehrte Äpfel einlagern
Nicht nur reif, sondern auch unbeschädigt sollten die Äpfel sein, wenn sie eingelagert werden sollen. Druckstellen oder Risse in der Schale können schnell zu Fäulnis führen. Deshalb gilt beim Pflücken: die Früchte behutsam in einen Korb oder Eimer legen – und am besten keine beschädigten Äpfel mit den gesunden zusammen lagern. Wer auf das Klettern verzichten möchte, kann einen Obstpflücker verwenden, um die Äpfel bequem vom Boden aus zu ernten. Fallobst sollte möglichst zeitnah aufgelesen werden, da es sonst verdirbt oder von Tieren befallen wird.
4. Wetterverhältnisse berücksichtigen
Auch das Wetter spielt eine wichtige Rolle bei der Apfelernte – vor allem, wenn die Früchte eingelagert werden sollen. Ideal ist ein trockener Tag mit moderaten Temperaturen. Von Regenwetter oder praller Sonne ist abzuraten: Nasses Obst verdirbt schneller, warme Früchte sind für die Lagerung ungeeignet. Wer auf das passende Wetter achtet, erhöht die Haltbarkeit der Ernte deutlich.
Mit Material der dpa