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Trotz Bewässerungsverbot! So viele würden trotzdem den Garten gießen

Bewässerungsverbot
Würden Sie Ihren Garten trotz Bewässerungsverbot gießen? Jetzt abstimmen! Foto: Getty Images/miljko
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

7. August 2025, 15:07 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Die Sommer in Deutschland werden immer heißer und trockener – auch wenn es in diesem Sommer bisher relativ viel geregnet hat. Aufgrund der Trockenheit werden immer öfter regionale Gießverbote ausgesprochen. Doch halten sich Gartenbesitzer überhaupt an solche Vorschriften? Eine anonyme Umfrage zum Thema Bewässerungsverbot zeigt interessante Ergebnisse.

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Was früher ein seltener Ausnahmefall war, ist in vielen Regionen inzwischen Realität: Aufgrund anhaltender Trockenheit im Rahmen des Klimawandels verhängen Städte und Gemeinden zunehmend Bewässerungsverbote für Privatgärten, etwa in Hannover. Die Folgen: kein Gießen mit Leitungswasser, kein Rasensprenger, keine grüne Oase trotz brennender Sonne. Dabei kann sogar Bußgeld drohen! Für viele Gartenfreunde ist das ein harter Einschnitt – denn ein schöner, gepflegter Garten ist oft das Ergebnis jahrelanger Mühe und Hingabe. Ob sich Gartenbesitzer auch wirklich an ein solches Bewässerungsverbot halten, hat myHOMEBOOK in einer Umfrage unter den Lesern herausgefunden. Mehr als 30.000 Stimmen wurden dabei abgegeben.

Gießen trotz Bewässerungsverbot? Die Ergebnisse der Umfrage

Zwar nutzen viele Hobbygärtner gesammeltes Regenwasser, aber bei anhaltender Hitze sind auch die Regentonnen schnell leer. Und dann? Halten sich wirklich alle an das Verbot – oder wird heimlich weitergegossen? Hier sind die Ergebnisse der Umfrage, die myHOMEBOOK im Juli 2025 durchgeführt hat. Dabei haben insgesamt 31.214 Teilnehmer abgestimmt.

Fast die Hälfte der Gartenbesitzer (47 Prozent) sind laut unserer Umfrage von einem Bewässerungsverbot gar nicht betroffen – denn sie würden in diesem Fall auf gesammeltes Regenwasser zurückgreifen. Diese Möglichkeit ist von einem potenziellen Verbot ausgenommen. Allerdings funktioniert diese Form der Bewässerung auch nur, solange die Regentonne auch gefüllt ist.

Auf dem zweiten Platz der Umfrage landeten mit 22 Prozent die Gartenbesitzer, denen ein gepflegter und grüner Garten wichtiger ist als regionale Vorschriften. Knapp dahinter (18 Prozent) befinden sich diejenigen, die sich an ein mögliches Verbot halten würden, da sie es richtig finden, Wasser zu sparen. Auf dem vorletzten Platz der Umfrage finden sich die Gartenbesitzer, die sich generell an ein Bewässerungsverbot im Garten halten würden (neun Prozent). Lediglich vier Prozent der Teilnehmer haben angegeben, dass ihr Garten auf die Trockenheit vorbereitet ist.

Warum gibt es überhaupt regionale Bewässerungsverbote?

In den Sommermonaten kann es infolge des Klimawandels vermehrt zu langen Trockenperioden und extrem heißen Wetterlagen kommen. Bleibt der Regen über Wochen oder sogar Monate aus, sinken nicht nur die Bodenfeuchtigkeit, sondern auch die Pegel von Flüssen, Seen und insbesondere von Grundwasser. Dieses Grundwasser ist jedoch eine der wichtigsten Quellen für die Trinkwasserversorgung.

Um eine weitere Absenkung der Wasserstände zu verhindern, können Städte und Gemeinden zeitweise Bewässerungsverbote aussprechen. Diese betreffen häufig die Nutzung von Leitungswasser für das Gießen von Gärten, das Befüllen von Pools oder das Reinigen von Autos und Einfahrten. Das Hauptziel solcher Maßnahmen besteht darin, Wasser zu sparen, die Trinkwasserversorgung auch in Notzeiten aufrechtzuerhalten und den ökologischen Schaden durch die Austrocknung von Böden und Vegetation zu begrenzen.

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