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4 einfache Tipps, die das Heckenschneiden erleichtern

Eine Hecke zu schneiden kann sehr anstrengend sein. Allerdings kann man sich mit ein paar Tipps die Arbeit ein wenig erleichtern.
Eine Hecke zu schneiden kann sehr anstrengend sein. Allerdings kann man sich mit ein paar Tipps die Arbeit ein wenig erleichtern. Foto: Stefanie Kruse-Lenke
Franka Kruse-Gering
Redakteurin

6. November 2026, 6:04 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Das Schneiden der Hecke gehört wohl für die wenigsten Gartenbesitzer zu den Lieblingsarbeiten. Wer sich jedoch eine dichte und gepflegte Hecke wünscht, kommt um den regelmäßigen Schnitt nicht herum. Gerade bei längeren und höheren Exemplaren kann die Arbeit allerdings schnell anstrengend werden. Mit ein paar einfachen Kniffen lässt sich die Arbeit rund um den Heckenschnitt deutlich angenehmer gestalten. myHOMEBOOK nennt vier Tricks, mit denen das Heckenschneiden leichter von der Hand geht.

1. Eine Plane unter der Hecke auslegen

Oft dauert das Aufräumen nach dem Heckenschnitt beinahe so lange wie das Schneiden selbst. Dabei lässt sich dieser Arbeitsschritt schon vorher vereinfachen. Wer eine Plane, ein altes Bettlaken oder ein großes Gartenvlies unter der Hecke ausbreitet, fängt einen Großteil der abgeschnittenen Zweige und Blätter direkt auf.

Bei langen Hecken muss dafür nicht der gesamte Boden abgedeckt werden. Stattdessen kann man abschnittsweise arbeiten und die Plane nach einigen Metern weiterziehen. Anschließend werden die Ecken zusammengeschlagen und das Schnittgut lässt sich gesammelt abtransportieren.

Dazu passend: Wann man die Hecke im Garten schneiden darf – und wann nicht

2. Entsorgung schon vor dem Heckenschnitt planen

Nach dem Heckenschnitt kommt schnell eine überraschend große Menge an Ästen, Zweigen und Blättern zusammen. Deshalb lohnt es sich, schon vor Beginn zu überlegen, wohin mit dem Schnittgut. Wer erst nach getaner Arbeit feststellt, dass die Biotonne voll ist oder der Grünschnitt nicht ohne Weiteres abtransportiert werden kann, macht sich unnötig zusätzliche Arbeit.

Je nach Menge kann das Schnittgut beispielsweise gehäckselt und im Garten weiterverwendet, über die Biotonne entsorgt oder zu einer kommunalen Sammelstelle gebracht werden. Bei größeren Hecken sollte man außerdem bereits vor dem Schnitt passende Behälter, Gartensäcke oder eine Transportmöglichkeit bereithalten. So muss das Schnittgut nicht erst irgendwo zwischengelagert und später ein zweites Mal angefasst werden.

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3. Schnur für einen geraden Schnitt spannen

Gerade bei einer langen Hecke ist es schwierig, während des Schneidens einzuschätzen, ob die Oberkante tatsächlich gerade verläuft. Als einfache Orientierung kann eine gespannte Schnur dienen. Dafür steckt man beispielsweise an beiden Enden der Hecke einen Stab in den Boden und spannt dazwischen eine gut sichtbare Schnur auf der gewünschten Höhe.

Beim Schneiden sollte allerdings ausreichend Abstand zur Schnur bleiben, damit sie nicht versehentlich zwischen die Messer der Heckenschere gerät. Zwischendurch lohnt es sich außerdem, einige Schritte zurückzutreten. So erkennt man Unebenheiten meist besser als direkt vor der Hecke.

4. Lieber in mehreren Etappen arbeiten

Eine Heckenschere wird mit der Zeit erstaunlich schwer. Besonders wenn das Gerät längere Zeit mit angehobenen Armen geführt wird, ermüden Schultern und Arme. Darunter kann schließlich auch das Ergebnis leiden: Bewegungen werden unkontrollierter und die Schnittlinie weniger gleichmäßig.

Bei einer größeren Hecke ist es deshalb sinnvoll, die Arbeit in mehrere Abschnitte einzuteilen und zwischendurch kurze Pausen einzulegen. Dabei können Arme und Schultern entlastet werden. Wer mit einer motorisierten Heckenschere arbeitet, sollte das Gerät möglichst nicht unnötig weit vom Körper entfernt führen.

Felix Mildner
Felix Mildner Autor

Mit der richtigen Akku-Heckenschere geht’s leichter

„Wer regelmäßig seine Hecke schneidet, sollte über eine Akku-Heckenschere nachdenken. Sie erleichtert die Arbeit erheblich, sorgt bei scharfen Messern für saubere Schnitte und spart Zeit. Wichtig ist dabei auch die Wahl des passenden Akku-Systems. Wer bereits andere Gartengeräte eines Herstellers besitzt, kann die Akkus häufig mehrfach nutzen. Für kleinere Hecken reicht meist ein Akku mit 2 Amperestunden (Ah). Bei längeren Hecken lohnt sich ein 4-Ah-Akku, der mehr Ausdauer bietet. Allerdings bringt die höhere Kapazität oft auch mehr Gewicht mit sich – das macht sich gerade bei längeren Arbeiten bemerkbar.“

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