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Hausmittel & Tipps

Ärger mit Wildkaninchen im Garten? So wird man sie los

Wildkaninchen im Garten
Süüüüüß, aber im Garten sorgen Wildkaninchen für Ärger. Wir wird man sie los? Foto: Getty Images

Wildkaninchen sind zwar süß, können aber eine echte Plage sein. In Windeseile verwüsten sie den schön angelegten Garten. Doch wie kann man die Tiere vertreiben? myHOMEBOOK gibt Tipps.

Sie buddeln, wühlen und fressen das liebevoll angelegte Beet skrupellos weg. Besonders ärgerlich wird es, wenn Gemüse in Mitleidenschaft gezogen wird. Was dem Menschen schmeckt, mögen eben auch Kaninchen. Aber was kann man tun, damit die nervigen Nager fernbleiben?

Hausmittel gegen Wildkaninchen im Garten

Wie bei Mardern gibt es auch zahlreiche Hausmittel, um Wildkaninchen zu vertreiben. Angeblich helfen in Benzin getränkte Lappen, da sie den empfindlichen Geruchssinn der Tiere angreift. Auch die weißen Grillanzünder sollen helfen. Das Paraffin soll für Kaninchen abschreckend riechen. Fischöl oder Fischmehl sollen die Nager ebenfalls fernhalten. Allerdings gibt es unter Gartenbesitzer dazu verschiedene Meinungen. Einige schwören auf die Tricks, andere halten von diesen Hausmitteln überhaupt nichts. Außerdem wird allgemein nahegelegt, die verschiedenen „Duftmittel“ zwischen die zu schützenden Pflanzen zu legen. Doch welcher Gartenbesitzer hat gerne schon Grillanzünder oder Benzin zwischen seinem Gemüse?

Auch Hunde- und Katzenhaare sollen helfen. Sie suggerieren dem Kaninchen einen Fressfeind und sie bleiben den Beeten fern. Noch besser ist es da natürlich, wirklich einen echten Hund oder eine Katze zu halten. Damit halten Sie sich die nervigen Mümmelmänner dauerhaft vom Hals. Auch Wühlmäuse lassen sich davon beeindrucken. Für wen die Vierbeiner allerding keine Lösung sind, greift auf andere Mittel zurück.

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Die sicherste Lösung ist ein Zaun

All die vorher genannten Hilfsmittel bieten keine Garantie. Was allerdings auf jeden Fall hilft, ist ein Maschendrahtzaun. Wildkaninchen können sich nicht durch den Stahl beißen. Doch beim Anlegen eines Zauns muss man sorgfältig sein. Kaninchen können sehr tief graben, weshalb Sie den Zaun mindestens einen halben Meter im Boden versenken sollten. Zudem muss er lückenlos aufgestellt werden. Schon das kleinste Loch im Zaun und das Kaninchen kommt durch. Ist der Zaun allerdings gut aufgebaut, brauchen Sie die kleinen Nager nicht mehr zu fürchten.

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Übrigens: Haben sich Kaninchen schon in Ihrem Garten eingerichtet, sind sie schwerer zu vertreiben. Hier gilt es, den Langohren das Leben so schwer wie möglich zu machen. Gehen Sie mehrmals täglich das Umfeld des Baus ab. Kaninchen mögen das Geräusch von Schritten über ihrem Heim überhaupt nicht. Auch regelmäßiges Zuschütten oder das Stochern im Bau mit einem Stock hilft. Doch bedenken Sie: Solche Maßnahmen brauchen Zeit. Das Vertreiben geschieht nicht von heute auf morgen.