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Tierfreundlich, aber effektiv

4 Tipps, um Katzen aus dem Garten zu vertreiben

Katze aus dem Garten vertreiben und loswerden – schonende Methoden
Katzen können für Gartenbesitzer ein Ärgernis seinFoto: Getty Images

Wenn die Katze des Nachbarn ihre Spuren im Gemüsebeet hinterlässt, kann dies oft zu Ärger führen. Mit einigen Tipps lässt sich der streunende Vierbeiner jedoch vom Rasen und Beet fernhalten. Wichtig dabei: eine schonende, aber effektive Vorgehensweise. Welche Möglichkeiten gibt es?

Pfotenabdrücke im Gemüsebeet, abgeknickte Blumen oder im schlimmsten Fall Katzenkot im Rasen oder Sandkasten – all dies sind eindeutige, aber ärgerliche Hinweise auf einen tierischen Besucher im Garten. Bei den unschönen Hinterlassenschaften handelt es sich jedoch nicht nur um ein kosmetisches Problem – der Kot von Katzen kann auch Krankheiten übertragen, die beispielsweise für ältere Menschen gesundheitsschädlich sein können. Mit einigen Maßnahmen lassen sich Katzen schonend aus dem Garten vertreiben.

1. Katzen mit Duftpflanzen aus dem Garten vertreiben

Da Katzen einen empfindlichen Geruchssinn haben, kann man sie mit den richtigen Duftpflanzen aus dem Garten vertreiben. Im Handel gibt es zwar einige Duft-Präparate, auch Katzen-Repellents genannt – aber die sind in der Regel gar nicht nötig. Die Kosten kann man sich sparen, wenn man auf folgende Pflanzen zurückgreift:

Während Menschen den Geruch vieler dieser Pflanzen eher positiv wahrnehmen, wirken sie auf Katzennasen eher abschreckend. In manchen Fällen wirken sie auch abschreckend auf andere Tiere wie Marder oder Hasen.

2. Katzen mit Hausmitteln aus dem Garten vertreiben

Ein eindeutiges Anzeichen für tierischen Besuch im Garten ist Kot. Wie man ihn erkennt und richtig zuordnet, sehen Sie in dieser Übersicht. Da Katzen häufig den gleichen Ort für ihr Geschäft aufsuchen, können Gartenbesitzer Vorkehrungen treffen – und diesen mit Hausmitteln präparieren. Ein beliebtes Katzenabwehrmittel ist beispielsweise Kaffeesatz im Gemüsebeet. Positiver Nebeneffekt: Er fungiert gleichzeitig als Dünger. Diese Hausmittel helfen gegen Katzen, wenn man sie an den entsprechenden Stellen im Garten verteilt:

  • Kaffeesatz
  • frischer Rasenschnitt
  • Menthol oder Minzöl
  • Gewürze wie Pfeffer, Chili oder Knoblauch

Hinweis: Mit scharfen Gewürzen wie Chili-Pulver sollte man eher zurückhaltend umgehen. Wenn das Pulver an den Pfoten haftet und die Katze es mit der Zunge ableckt, kann das gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Zudem halten die Gewürze nur bis zum nächsten Regenguss.

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3. Katzen mit Wasser verjagen

Katzen gelten gemeinhin als wasserscheu. Diese Eigenschaft können sich Gartenbesitzer zunutze machen, um Katzen aus dem Garten zu vertreiben. Ein kleiner Spritzer mit dem Gartenschlauch kann bereits helfen, damit die Nachbarskatze nicht so schnell wiederkommt. Allerdings sollte man dabei schonend vorgehen und den Strahl nicht frontal auf das Tier richten.

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Tipp: Auch ein geschickt positionierter Rasensprenger, der mit einem Bewegungsmelder gekoppelt ist, kann Katzen aus dem heimischen Garten vertreiben. Allerdings es dies eine eher aufwändigere und auch kostenintensivere Lösung.

4. Katzen mit Ultraschallgeräten vertreiben

Im Handel gibt es für unter 50 Euro Ultraschallgeräte, die mit einem Bewegungsmelder gekoppelt Katzen effektiv verjagen können. Das Gerät stößt Töne aus, die Menschen nicht hören, für Katzen jedoch unangenehm klingen, aber unbedenklich sind. Beim Kauf eines sogenannten „Katzenschrecks“ sollte man unbedingt auf die Reichweite achten. Bei großen Gärten kann es sein, dass mehrere Sender notwendig sind.

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