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In der Wohnung und auf der Terrasse

Katzenurin und Hundeurin mit Hausmitteln entfernen

Benutzt die eigene Katze das Sofa als Katzenklo, sollte man schnell handeln und den Katzenurin entfernen
Benutzt die eigene Katze das Sofa als Katzenklo, sollte man schnell handeln und den Katzenurin entfernenFoto: Getty Images

Katzenurin stinkt und hinterlässt Flecken. Ihn zu entfernen kann aber gar nicht so leicht sein – insbesondere der Geruch ist hartnäckig. Welche Hausmittel sich für die Reinigung eignen, zeigt myHOMEBOOK.

Fremde Katzen und Hunde erkunden gerne nah gelegene Gärten und Terrassen. Dabei kann es vorkommen, dass vor allem Kater ihr Revier mit Urin markieren. Doch auch, wer eine eigene Katze oder einen Hund im Haus oder der Wohnung hält, kann mit dem Malheur konfrontiert werden, dass sich die Samtpfote nicht auf dem Katzenklo erleichtert hat, sondern auf dem Teppich. Der Pipi-Fleck sieht dabei nicht nur unschön aus, sondern kann auch einen intensiven Geruch haben. Wie man Katzenurin in- und außerhalb des Hauses entfernen kann.

Katzenurin und Hundeurin zeitig entfernen und so Flecken vermeiden

Je schneller man handelt, desto besser. Bevor der Katzenurin trocknet, sollte man die Flüssigkeit mit einem Tuch entfernen. Anschließend kann man die Stelle mit folgenden Hausmitteln behandeln:

  • Backpulver oder Natron binden den Urin. Nachdem man es auf die Stelle aufgetragen hat, lässt man das Pulver eine Weile einwirken. Anschließend einfach wegwischen.
  • Auch Essig und Seife können helfen. Zunächst reinigt man die Stelle mit der Seife. Es eignet sich etwa Kernseife. Anstatt anschließend die Essigessenz pur auf den Fleck zu geben, sollte man sie in dem Verhältnis eins zu zwei mit Wasser mischen. Nach etwa zehn Minuten wischt man die Stelle mit klarem Wasser ab.

Ist der Urin auf Textilien gelangt, kann man diese mit Gallseife behandeln. Anschließend sollte man Kissen, Bettbezug oder Teppich waschen.

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Katzenurin: Geruch neutralisieren

Besonders der Urin von Katzen enthält Ammoniak und Schwefelwasserstoffe. Diese Stoffe sind für den beißenden Geruch verantwortlich. Mercaptane ist ebenfalls nicht unschuldig. Diese Thioalkohole findet man auch in den Duftdrüsen von Stinktieren. Folgende Hausmittel neutralisieren den Gestank:

  • Kaffee riecht für die meisten nicht nur gut, sondern schafft es auch, den intensiven Geruch des Katzenurins auszugleichen. Nachdem man die Stelle des Unglücks mit Seife behandelt hat, verstreut man großzügig das Kaffeepulver. Nachdem dieses trocken ist, kann man das Pulver aufsaugen. Hierbei sollte man beachten, dass Kaffee helle Textilien verfärben kann.
  • Verdünnt man Mundspülung zu gleichen Teilen mit Wasser, kann man diese vorsichtig auf die Stelle auftragen. Auch hier gilt Obacht: Ebenso wie Kaffee kann Mundspülung Flecken hinterlassen.
  • Zitrone wird nicht ohne Grund oft in Raumdüften verwendet. Die gelbe Frucht vermag fast jeden üblen Geruch zu vertreiben. Neben Zitronenöl kann man zum Beispiel auch die Schale verwenden. Wichtig ist, dass man die Zitrone vorsichtig einsetzt, da diese einen bleichenden Effekt haben kann.

Auch interessant: Darf man als Mieter eine Katzenklappe in die Tür einbauen?

Verhindern, dass fremde Katzen meine Tür markieren

Am besten kann man Katzen mithilfe von Gerüchen aus dem Garten und von der Haustür fernhalten. Katzen mögen zum Beispiel keinen Zitronen- oder Chili-Geruch. Weitere Tipps, um fremde Katzen vom eigenen Grundstück schonend zu vertreiben, lesen Sie hier.

Warum nutzt meine Katze nicht mehr das Katzenklo?

Wenn Katzen plötzlich unsauber werden, kann es dafür verschiedene Ursachen geben. Katzen sind von Natur aus reinliche Tiere. So verbringen sie einen Großteil des Tages damit, sich sauber zu halten. Zudem bevorzugen sie auch eine Umgebung, die reinlich ist. Dazu zählt auch das Katzenklo. Ist dieses etwa dreckig, nutzen Katzen es nur ungern. Ebenfalls kann es ein Problem sein, wenn es zu viele Katzen und zu wenige Katzenklos gibt. Bei mehreren Katzen kann es zudem vorkommen, dass die ranghöhere Samtpfote den anderen Tieren den Gebrauch der Toilette nicht gewährt.

Auch körperliche und psychische Belastungen können zur Unsauberkeit des Tieres führen. Letzteres kann durch Veränderungen im Umfeld ausgelöst werden, wie unter anderem einer neuen Wohnung oder neuen tierischen Gefährten.

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Quellen:
VTG Tiergesundheit

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