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Warum Backpapier im Airfryer nichts zu suchen hat

Backpapier im Airfryer
Backpapier kann sich im Airfryer schnell mal entzünden Foto: Getty Images / SGAPhoto
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17. März 2026, 10:47 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Es gibt Unmengen an überflüssigen Küchenmaschinen – und es gibt den Airfryer. Die Heißluftfritteuse verspricht knusprige Pommes, ohne die Kartoffelstäbchen in Unmengen an Öl zu versenken. Diese Art des Frittierens ist gesünder und verringert die Brandgefahr durch Ölspritzer. Warum auch ein Airfryer in Flammen stehen kann und was Backpapier damit zu tun hat, erklärt myHOMEBOOK in diesem Artikel.

Warum Backpapier im Airfryer gefährlich werden kann

Es gibt Anbieter, die spezielles Backpapier für den Einsatz in Airfryern anbieten. Wer dieses Backpapier verwendet, braucht hinterher nicht jedes Mal den Garkorb oder den darunterliegenden Boden vom Fett zu befreien, verspricht die Werbung.

Gleichzeitig warnt der Hersteller vor seinem eigenen Produkt. Wenn solche Backpapiereinsätze nämlich ohne Speisen in den Airfryer gelegt werden, könnte das Papier durch den heißen Luftstrom mit den Heizspiralen in Kontakt treten. Deswegen bitte auch niemals auf die Idee kommen und sich eigene Unterlagen aus Backpapier für den Airfryer zuschneiden.

Passend dazu (via FITBOOK): Diese Fehler können beim Airfryer gefährlich werden

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Silikonförmchen als Alternative

„Bei größerem Gargut, bei dem sowieso nichts durch die Gitterkörbe krümelt, ist so eine Unterlage überflüssig“, meint Elke Messerschmidt vom Kompetenzzentrum Hauswirtschaft gegenüber myHOMEBOOK. „Um den Reinigungsaufwand zu verringern, eignen sich besser spezielle Förmchen aus Silikon. Die sind schwerer und werden deswegen von der heißen Luft nicht aufgewirbelt“, empfiehlt die Haushaltsexpertin. Aber Vorsicht: Die Silikonförmchen nicht direkt nach dem Garprozess entfernen, sonst gibt es heiße Finger.

Da ein Airfryer ohnehin regelmäßig gereinigt werden sollte, ist die Verwendung von Backpapier auch unter dem Aspekt „weniger Reinigungsaufwand“ zweifelhaft. Welche Pflege das eigene Gerät benötigt, ist von Marke zu Marke unterschiedlich. Hier hilft der Griff zur Bedienungsanleitung.

Elke Messerschmidt rät grundsätzlich: „Vor dem Reinigen unbedingt den Stecker ziehen. Das Gehäuse regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen. Am besten nach jeder Benutzung die Fächer, in denen die Speisen zubereitet werden, reinigen und mögliche Speisereste oder Krümel am Boden entfernen.“

Bei manchen Airfryern eignen sich die Garkörbe auch für die Reinigung in der Spülmaschine. Hinweise dazu finden sich in der Bedienungsanleitung. Die Heizspirale sollte man ebenfalls regelmäßig reinigen.

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Tipps für mehr Sicherheit und besseren Geschmack

Damit der Airfryer nicht aus anderen Gründen in Flammen steht, rät der TÜV zu Geräten mit Gumminoppen an den Füßen. Dadurch steht die Heißluftfritteuse rutschfest. Beim Kauf unbedingt auf einen vorhandenen Überhitzungsschutz achten.

Einige Geräte besitzen ein sogenanntes Cool-Touch-Gehäuse. Durch eine doppelwandige Konstruktion und speziell isolierte Wände aus hitzebeständigen Materialien bleibt das Gerät außen kühl. Die Anschaffung lohnt sich in Haushalten, in denen regelmäßig Kinder umherwuseln.

Für bessere Geschmackserlebnisse rät Elke Messerschmidt vom Kompetenzzentrum Hauswirtschaft, das Gerät nicht zu überfüllen. Lebensmittel sollte man gegebenenfalls vor dem Garen trockentupfen, „damit sie mit wenig Feuchtigkeit in den Airfryer gelangen.“ Einige Hersteller geben zusätzlich den Tipp, beim Gargut auf eine einheitliche Größe zu achten und das Gerät vorzuheizen.

Bei Backpapier frittiert das Risiko mit

„Nicht immer ist gut gemeint auch gut gemacht. Deswegen Vorsicht beim Einsatz von Papier im Airfryer, auch wenn Backpapier draufsteht. Ein Risiko frittiert immer mit. Wenn das Gerät unbeobachtet Speisen zubereitet, kann schnell ein Unglück passieren. Wer sich größeren Reinigungsaufwand ersparen möchte, nutzt am besten Förmchen aus Silikon.“

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