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Wöchentlich reinigen

4 Stellen, die fast alle beim Putzen im Bad vergessen

Viele putzen ihr Badezimmer immer sehr gründlich und vergessen dabei trotzdem ein paar Stellen
Viele putzen ihr Badezimmer immer sehr gründlich und vergessen dabei trotzdem ein paar Stellen Foto: Getty Images
Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

4. November 2026, 17:05 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Das Badezimmer gehört zu den Räumen im Haushalt, die täglich besonders stark beansprucht werden. Feuchtigkeit, Wärme und unterschiedliche Rückstände schaffen ideale Bedingungen für Kalk, Schmutz und Keime. Umso wichtiger ist eine regelmäßige Reinigung. Dabei sollten nicht nur Toilette, Waschbecken sowie Dusche oder Badewanne geputzt werden, sondern auch die Stellen, die bei der Routine schnell in Vergessenheit geraten.

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Handtücher

Beim gründlichen Händewaschen oder Duschen entfernt man zwar den Großteil der gesundheitsschädlichen Keime und Bakterien, jedoch nicht alle. Ein Teil dieser Mikroorganismen gelangt beim Abtrocknen auf das Handtuch. Auch Hautschuppen und Haare bleiben im Stoff zurück, die eine ideale Nahrungsquelle für Erreger darstellen. In der feuchten Umgebung eines benutzten Handtuchs finden sie zudem perfekte Wachstumsbedingungen vor. So kann sich auf dem Stoff schnell eine Vielzahl von Mikroorganismen ansiedeln, die Virus-, Pilz- oder bakterielle Infektionen auslösen können.

Um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, sollten Handtücher im Badezimmer mindestens einmal pro Woche gewechselt werden. Gästehandtücher wäscht man am besten unmittelbar nach der Benutzung. Damit Keime und Bakterien zuverlässig abgetötet werden, empfiehlt sich eine Wäsche bei 60 Grad Celsius.

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Badvorleger

Ähnlich wie bei Handtüchern sollte auch die Badematte in regelmäßigen Abständen gewaschen werden. Ideal ist es, sie mindestens einmal pro Woche in der Waschmaschine bei 60 Grad Celsius zu reinigen. Denn auch auf dem Vorleger sammeln sich Hautschuppen und Haare, die eine willkommene Nahrungsquelle für potenziell gesundheitsschädliche Mikroorganismen sind. In den feuchten Fasern finden diese außerdem perfekte Bedingungen, um sich zu vermehren.

Damit man nach dem Duschen nicht auf kalten Fliesen steht oder gar ausrutscht, empfiehlt es sich, mehrere Badematten im Wechsel zu verwenden. So kann eine Matte trocknen oder gewaschen werden, während die andere im Einsatz ist.

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Türgriff und Lichtschalter

Oft übersehen, aber täglich im Einsatz: Türgriffe und Lichtschalter gehören zu den größten Keimquellen im Badezimmer. Sie sind meist das Erste, was man anfasst, und zwar bevor man sich die Hände wäscht. So sammeln sich dort schnell Bakterien und Keime an.

Um die Verbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden, sollten Türgriff und Lichtschalter mindestens einmal pro Woche gründlich gereinigt werden. Ein Desinfektionsmittel oder Essigreiniger entfernt die meisten Keime zuverlässig und sorgt für hygienische Sauberkeit.

Abfluss

Läuft das Badewasser nicht richtig ab, sind meist Haare, Seifenreste oder Kalkablagerungen die Ursache. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht vermeiden: Wer den Abfluss einmal pro Woche reinigt, sorgt dafür, dass das Wasser ungehindert abfließen kann. Außerdem erspart man sich so das Herausfischen größerer Haar- und Seifenknäuel.

Ganz nebenbei kann man so auf aggressive chemische Reiniger verzichten, die sowohl Gesundheit als auch Umwelt belasten. Zum Säubern eignet sich eine alte Zahnbürste ideal. Damit lassen sich Haare und Rückstände entfernen und – in Kombination mit einem natürlichen Badreiniger – auch schwer zugängliche Stellen gründlich säubern.

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