18. September 2026, 18:08 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Im Badezimmer treffen täglich Feuchtigkeit, Wärme und verschiedenste Rückstände aufeinander. Dadurch können sich Kalk, Schmutz und Bakterien auch dort festsetzen, wo man sie auf den ersten Blick nicht vermutet. Eine regelmäßige, gründliche Reinigung ist deshalb wichtig. Dabei lohnt es sich, neben Toilette, Waschbecken und Dusche oder Badewanne auch jene Stellen und Gegenstände genauer unter die Lupe zu nehmen, die beim Putzen schnell übersehen werden.
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Handtücher
Beim gründlichen Händewaschen oder Duschen entfernt man zwar den Großteil der gesundheitsschädlichen Keime und Bakterien, jedoch nicht alle. Ein Teil dieser Mikroorganismen gelangt beim Abtrocknen auf das Handtuch. Auch Hautschuppen und Haare bleiben im Stoff zurück, die eine ideale Nahrungsquelle für Erreger darstellen. In der feuchten Umgebung eines benutzten Handtuchs finden sie zudem perfekte Wachstumsbedingungen vor. So kann sich auf dem Stoff schnell eine Vielzahl von Mikroorganismen ansiedeln, die Virus-, Pilz- oder bakterielle Infektionen auslösen können.
Um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, sollten Handtücher im Badezimmer mindestens einmal pro Woche gewechselt werden. Gästehandtücher wäscht man am besten unmittelbar nach der Benutzung. Damit Keime und Bakterien zuverlässig abgetötet werden, empfiehlt sich eine Wäsche bei 60 Grad Celsius.
Badvorleger
Ähnlich wie bei Handtüchern sollte auch die Badematte in regelmäßigen Abständen gewaschen werden. Ideal ist es, sie mindestens einmal pro Woche in der Waschmaschine bei 60 Grad Celsius zu reinigen. Denn auch auf dem Vorleger sammeln sich Hautschuppen und Haare, die eine willkommene Nahrungsquelle für potenziell gesundheitsschädliche Mikroorganismen sind. In den feuchten Fasern finden diese außerdem perfekte Bedingungen, um sich zu vermehren.
Damit man nach dem Duschen nicht auf kalten Fliesen steht oder gar ausrutscht, empfiehlt es sich, mehrere Badematten im Wechsel zu verwenden. So kann eine Matte trocknen oder gewaschen werden, während die andere im Einsatz ist.
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Türgriff und Lichtschalter
Oft übersehen, aber täglich im Einsatz: Türgriffe und Lichtschalter gehören zu den größten Keimquellen im Badezimmer. Sie sind meist das Erste, was man anfasst, und zwar bevor man sich die Hände wäscht. So sammeln sich dort schnell Bakterien und Keime an.
Um die Verbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden, sollten Türgriff und Lichtschalter mindestens einmal pro Woche gründlich gereinigt werden. Ein Desinfektionsmittel oder Essigreiniger entfernt die meisten Keime zuverlässig und sorgt für hygienische Sauberkeit.
Abfluss
Läuft das Badewasser nicht richtig ab, sind meist Haare, Seifenreste oder Kalkablagerungen die Ursache. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht vermeiden: Wer den Abfluss einmal pro Woche reinigt, sorgt dafür, dass das Wasser ungehindert abfließen kann. Außerdem erspart man sich so das Herausfischen größerer Haar- und Seifenknäuel.
Ganz nebenbei kann man so auf aggressive chemische Reiniger verzichten, die sowohl Gesundheit als auch Umwelt belasten. Zum Säubern eignet sich eine alte Zahnbürste ideal. Damit lassen sich Haare und Rückstände entfernen und – in Kombination mit einem natürlichen Badreiniger – auch schwer zugängliche Stellen gründlich säubern.