10. Oktober 2025, 17:36 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Als Kulturspeisepilze können weiße und braune Champignons das ganze Jahr über kultiviert und geerntet werden. Ob man sie nun im Supermarkt kauft oder den Versuch wagt, sie zu Hause anzubauen – am Ende kommt es darauf an, die Pilze richtig zu lagern. Welche Fehler man dabei vermeiden sollte.
Die Lagerfähigkeit von Champignons ist ohnehin eingeschränkt und kann durch Fehler beim Lagern zusätzlich reduziert werden. Die folgenden Irrtümer können jedoch leicht vermieden werden.
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1. Fehler: Plastikverpackung nicht entfernen
Champignons sollte man im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich etwa zwei Tage, wie die Verbraucherzentrale informiert. Im Supermarkt werden die Pilze oft in Plastikverpackungen verkauft. Ein Fehler wäre es, die Champignons eingepackt zu lagern.
Die Pilze mögen es luftig. Durch die Verpackung kann die Luft jedoch nicht zirkulieren – es entsteht Kondenswasser. Feuchtigkeit führt, wie bei vielen Lebensmitteln, auch bei Pilzen zur Bildung von Schimmelpilzen und somit zum Verderben. Champignons im Kühlschrank lieber in einer luftdurchlässigen Papiertüte oder Schale aufbewahren.
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2. Fehler: Kontakt mit stark riechenden Lebensmitteln
Neben der Art des Aufbewahrungsbehälters ist auch der Platz im Kühlschrank entscheidend für die Lagerung von Champignons. Ein Fehler wäre es, stark riechende – gar stinkende – Nachbarn auszuwählen. Käse, Lauchzwiebeln oder Kimchi sollte man nicht neben die Pilze legen. Champignons nehmen nämlich schnell Gerüche auf.
Bei vielen Obstsorten ist ebenfalls Vorsicht geboten. Verschiedenes Obst produziert Ethylen, ein Reifegas. Dazu zählen Äpfel, Bananen, Birnen, Pfirsiche und auch Tomaten. Die Produktion ist zwar im Kühlschrank gehemmt, kann jedoch dennoch auch in kleinen Mengen bei den empfindlichen Pilzen dazu führen, dass diese eher beginnen zu schrumpeln.
3. Fehler: Pilze falsch putzen
Pilze sollte man zeitnah nach dem Kauf oder Sammeln verzehren. Benötigt man sie nicht sofort, sollte man sie jedoch nicht sofort reinigen. Champignons kann man entweder schälen oder aus einer kontrollierten Zucht auch mit Haut verzehrt werden. Ein klarer Vorteil sind dabei die vielen Nährstoffe, die man sonst entfernen würde. Entscheidet man sich für das Verarbeiten von Champignons mit Haut, muss man sie jedoch gründlich reinigen.
Viele waschen die Pilze, um den Schmutz zu entfernen, und legen sie dann zum Lagern beiseite – ein großer Fehler. Champignons können durch das Waschen schwammig werden. Zudem begünstigt die feuchte Lagerung das Verderben der Lebensmittel. Besser ist es also, die Pilze nicht zu waschen, sondern mit einem weichen Pinsel oder Küchentuch von Erde zu befreien. Das genügt kurz vor dem Verarbeiten der Pilze.