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Mit einem Trick lassen sich Dosen leichter öffnen

Mit einem kleinen Trick

Gewusst, wie sich Dosen leichter öffnen lassen?

Dosen schnell und einfach aufmachen
Die Lasche bei Dosen lässt sich oft nur schwer anhebenFoto: Getty Images

Ob bei Getränken, Lebensmittelkonserven oder Tierfutter, das Öffnen von Dosen kann zur Geduldsprobe werden. Manchmal lässt sich die Lasche einfach nicht anheben – außer man kennt folgenden Trick.

Klemmt die Lasche wieder einmal fest auf der Dose, greift man zu Hause zu Hilfsmitteln wie Besteck, um sie anzuheben. Praktisch, allerdings nicht, wenn man unterwegs ist und kein passendes Utensil zur Hand hat. Ehe man sich beim Versuch die Lasche zu heben die Fingernägel abbricht oder zu abenteuerlichen Werkzeugen greift, kann man sie mit einem Handgriff ganz einfach in eine bessere Position bringen und die Dose so problemlos öffnen.

Dosen mit einem Trick leichter öffnen

Was viele nicht wissen: Die Lasche lässt sich rotieren. Das heißt, man kann sie einfach in eine andere Position drehen, um besser zugreifen und die Dose dann öffnen zu können. In ihrer Originalposition befindet sich die Lasche in einer kleinen Auskerbung auf der Oberseite der Dose. Deshalb bekommt man sie auch schwerer zu greifen. Dreht man die Lasche um 90 oder um 180 Grad, hebt sie sich automatisch an. Dadurch lässt sie sich dann leichter greifen.

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Wie kann man ein Überschäumen beim Öffnen der verhindern?

Im Netz kursieren einige Tipps, mit denen man ein Überschäumen nach dem Öffnen der Dose verhindern können soll. Die einen klopfen ein paar Mal auf den Deckel der Dose, die anderen schnipsen oder klopfen auf den Dosenrand. Der Sinn dahinter: Die Bläschen sollen in der Dose langsam nach oben steigen und beim Öffnen nicht plötzlich von unten nach oben schießen.

Die University of Denmark hat im Jahr 2019 diesbezüglich eine Untersuchung durchgeführt. Das Forschungsteam hat dafür 500 Bierdosen zwei Minuten lang mithilfe einer Maschine durchschütteln lassen, um etwa den Transport der Dosen auf einem Fahrrad zu simulieren. Die Dosen wurden anschließend gewogen, um den Inhalt vor und nach dem Öffnen vergleichen zu können. Danach schnipsten die Forscher dreimal an jede Dosenseite, bevor sie die Dosen dann nach knapp einer Minute öffneten. Weitere 500 Dosen wurden weder geschüttelt noch abgeklopft, um sie mit den 500 „präparierten“ vergleichen zu können.

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Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die geschüttelten Dosen im Schnitt drei Gramm ihres Inhaltes verloren hatten, bei den anderen 500 war es nur ein halber Gramm weniger. Das zeigte, dass es unerheblich ist, ob man vor dem Öffnen gegen die Dose schnipst oder klopft, um ein Überschäumen zu vermeiden. Stattdessen solle man nach einem holprigen Transport lieber länger mit dem Öffnen warten, damit sich die Bläschen beruhigen können.

Verwendete Quellen:
CNN World

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