10. April 2026, 17:02 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten
Das Frühjahr wird von vielen gerne genutzt, um die eigenen vier Wände – und gelegentlich auch den Balkon und Garten – gründlich zu reinigen. Kein Fleck ist sicher. Bei fehlender Motivation für den Frühjahrsputz können die folgenden vier Beweggründe der Redaktion behilflich sein.
Der Frühling gilt als Jahreszeit, in der die Natur aufwacht, die ersten Blumen erblühen und sämtliche Tiere zurückkehren oder aus dem Winterschlaf aufwachen. Doch das ist nicht der wahre Grund, warum der Frühjahrsputz in dieser Periode angesiedelt ist. Für den Hintergrund muss man in die Vergangenheit reisen. Früher, obwohl es nicht allzu lange her ist, heizten Menschen mit Kohleöfen und Heizöfen. Das hielt zwar warm, aber hatte einen negativen Nebeneffekt: Die Häuser waren oft verraucht. Der Ruß setzte sich überall ab. Die Wände waren teilweise schwarzverfärbt. Die steigenden Temperaturen im Frühling beendeten die Heizperiode. Das war die Zeit, um den Ruß in den Wohnungen zu entfernen. Der Frühjahrsputz war geboren.
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Wenn die Motivation fehlt
Nicht immer springt die Motivation für den Frühjahrsputz sofort an – oft bleibt es eher beim guten Vorsatz als bei Tatendrang. Genau deshalb plaudert die myHOMEBOOK-Redaktion mal aus dem Nähkästchen und verrät, welche Denkanstöße am Ende doch den entscheidenden Anstoß geben. Denn manchmal braucht es nur einen Perspektivwechsel, ein bisschen Inspiration oder den richtigen ersten Schritt, damit aus „Ich müsste mal“ plötzlich echtes Aufräum- und Putz-Engagement wird.
Franka Kruse-Gering motiviert anstehender Besuch
Meine größte Motivation für den alljährlichen Frühjahrsputz ist der Kindergeburtstag meines Sohnes im April. Zahlreiche fremde Kinder sind eingeladen – und im ungünstigsten Fall auch deren Eltern, die „nur kurz einen Blick hineinwerfen“ möchten. Selbstverständlich möchte man einen guten Eindruck hinterlassen, schließlich vertrauen diese Eltern einem ihre Kinder an und erwarten ein sauberes, ordentliches Umfeld. Kein herumliegendes Durcheinander, an dem sich jemand verletzen könnte, kein Staub, der womöglich allergische Reaktionen auslöst.
Im Grunde putze ich im Frühjahr also für die Eltern der anderen Kinder. Denn kaum etwas ist unangenehmer als das Gefühl, im Nachhinein von tuschelnden Erwachsenen beurteilt zu werden, die sich darüber echauffieren, dass es bei uns nicht ordentlich genug gewesen sei.
Mareike Schmidt motiviert ein angenehmes Wohlgefühl
Beim Frühjahrsputz motiviert mich vor allem das Gefühl, mich danach in einer frisch geputzten Wohnung aufhalten zu können. Wenn alles sauber ist, wirkt der Raum gleich viel heller, ordentlicher und einladender. Besonders im Frühjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Fenster fallen und die Wohnung in ein warmes Licht tauchen, entsteht eine ganz eigene, angenehme Stimmung – und genau dann möchte ich, dass auch alles sauber und gepflegt ist. Denn nichts stört diese Atmosphäre mehr, als wenn plötzlich streifige Fenster oder feine Staubschichten im Licht sichtbar werden – genau das ist dann oft der kleine, aber entscheidende Anstoß, doch zum Putzlappen zu greifen.
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Laura Kästner findet Motivation in ihrem Kind
Als Mama will und muss ich ein Vorbild für mein Kind sein. Und das fängt nicht nur beim Kinderzimmer der Kleinen an. Wenn etwas unordentlich oder ein wenig schmutzig ist, will ich meiner Tochter zeigen, dass man auch zwischen Arbeit und Co. noch sauber machen kann. So gesehen, motiviert mich mein Kind, immer Ordnung zu halten. Ich möchte einfach, dass sie sieht, dass Sauberkeit zum Alltag dazugehört.
Warum sich der Frühjahrsputz für jeden lohnt
Diese 9 Tipps erleichtern den Frühjahrsputz
Lena Hackauf motiviert die richtige Musik
Musik ist voller Emotionen. Sie kann uns traurig stimmen, aber auch aufheitern. Und sie kann uns motivieren. Mit der richtigen Playlist im Ohr wird aus dem Frühjahrsputz ein privates Konzert in den eigenen vier Wänden. Eine Eigeninterpretation zu poppigen, rockigen und funkigen Songs kann ich besonders empfehlen – oder eben jener Musik, die für gute Laune sorgt und bei der man mitsingen kann.
Und selbst, wenn es doch mal eine ruhige Melodie ist: Hauptsache, man hört sie gerne. Ich konzentriere mich dadurch mehr auf die Musik und weniger auf den Fakt des unliebsamen Frühjahrsputzes. Mein persönlicher Extra-Tipp: Dank kabelloser Kopfhörer kann man auch bei lauten Aufgaben, wie dem Staubsaugen, problemlos Musik hören.
Angelika Pickardt (Kollegin von TRAVELBOOK) motivieren ihre kleinen Helferlein
Da ich putzen hasse, habe ich dieses Jahr beschlossen, in ein paar technische Hilfsmittel zu investieren, die mir den unliebsamen Frühjahrsputz zumindest deutlich erleichtern. Da wären: ein Akku-Fenstersauger, mit dem meine diversen bodentiefen Fenster viel schneller sauber zu kriegen sind; ein Handdampfreiniger, durch dessen Einsatz mein Sofa wieder fast wie neu aussieht und durch die Hitze auch von Keimen befreit wird (ich habe zwei kleine Hunde, die natürlich auch aufs Sofa dürfen); und außerdem ein – festhalten – Hochdruckreiniger! Über diesen freue ich mich ganz besonders, denn damit kann ich nächstes Wochenende endlich meine Terrasse richtig gründlich reinigen, ohne auf Knien mühsam schrubben zu müssen. Macht bestimmt sogar Spaß!