27. Juni 2025, 15:12 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wenn wir morgens aufstehen, heißt es erstmal: Fenster auf, frische Luft rein – so wird die abgestandene Luft der Nacht vertrieben. Doch nicht nur Fenster sollten geöffnet werden: Auch die Schranktüren dürfen ruhig gleich mit aufgehen – zumindest an heißen Tagen. Und das aus einem bestimmten Grund.
Der Sommer kommt so langsam in Fahrt, und mit den steigenden Temperaturen stellt sich die Frage, wie man die Wohnung angenehm kühl hält – besonders ohne Klimaanlage. Feuchte Laken aufhängen oder gefrorene Wasserflaschen aufstellen sind bewährte Methoden. Doch es geht auch einfacher. myHOMEBOOK, erklärt wie.
Warum man bei Hitze die Schranktüren öffnen sollte
Wenn man morgens lüftet, sollte man am besten gleich auch sämtliche Schranktüren der Kleiderschränke öffnen. Durch die geöffneten Türen verbessert sich die Luftzirkulation, und die Wärme entweicht nach draußen. Außerdem können Schränke, Kommoden und Schubladen wie eine Art Heizung funktionieren. Die großen Hohlkörper nehmen an Tagen mit hohen Temperaturen diese auf und können sie speichern. Wenn man die Schranktüren zum Lüften am Morgen öffnet, verpufft der Heizungseffekt.
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Was sonst noch bei Hitze hilft
Neben dem Trick, die Schranktüren bei Hitze zu öffnen, gibt es noch ein paar weitere Methoden. So rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, dass man darauf achten sollte, nur so lange zu lüften, bis die Luft außerhalb der Wohnung wärmer wird als die eigentliche Zimmertemperatur. Des Weiteren wird empfohlen, nachts über einen längeren Zeitraum zu lüften, um die gesamte warme Luft des Tages nach draußen zu befördern.
Außerdem könne es sinnvoll sein, wenn man mehrere Etagen bewohnt, die Fenster und Türen auf den jeweiligen Etagen zeitgleich zu öffnen, um den Kamineffekt der Wohnung zu nutzen. Zudem solle man versuchen, die Wärme gar nicht erst in die eigenen vier Wände hineinzulassen. „Vor den Fenstern hilft ein außenliegender Sonnenschutz: zum Beispiel Jalousien, Rollläden oder Fensterläden. Weniger wirksam sind Sonnenschutzfolien oder Innenrollos“, heißt es auf der Website der Verbraucherzentrale.
Auch kann es helfen, Wärmequellen in der Wohnung auszuschalten, informiert die Verbraucherzentrale: „Der zweite Kühlschrank mag besonders viele Erfrischungen versprechen. Doch was er seinem Inhalt an Wärme entzieht, gibt er direkt an den Raum ab“, heißt es.