24. September 2025, 14:39 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Kaffeefilter werden nach dem Aufbrühen meist achtlos weggeworfen, dabei sind sie keinesfalls nutzlos. Wenn man sie direkt entsorgt, verpasst man eine einfache Möglichkeit, sie im Haushalt weiterzuverwenden. Besonders beim Umtopfen von Pflanzen können gebrauchte Filter überraschend praktisch sein. myHOMEBOOK-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering erklärt im Video, wie das funktioniert und warum es sich lohnt.
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So nutzt man einen Kaffeefilter beim Umtopfen von Pflanzen
Wer noch keine vollautomatische Kaffeemaschine hat, sondern noch traditionell mit einer Filtermaschine brüht, hat regelmäßig gebrauchte Kaffeefilter übrig. Diese muss man keineswegs entsorgen, man kann sie beim Umtopfen von Pflanzen verwenden. Der Clou dabei: Es entsteht weniger Schmutz, da die Erde im Topf nicht mehr durch die Löcher an der Unterseite herausgespült wird. Außerdem fungieren Kaffeereste im Filter als Dünger.
Wofür man Kaffeefilter im Haushalt noch verwenden kann
Wie man Pflanzen mit einem Trick sauber umtopfen kann
Wie man dabei vorgeht
Der gebrauchte Kaffeefilter muss zunächst entleert werden. Den Kaffeesatz kann man trocknen und als Dünger für Pflanzen verwenden. Der Filter wird in einen Plastiktopf gelegt und die einzutopfende Pflanze eingesetzt. Zuletzt wird der Filter mit Erde aufgefüllt. Die Löcher des Plastiktopfes sind nun verschlossen und die Pflanze kann in ihren Übertopf.
Das sind die Vorteile
Diese Methode birgt gleich drei Vorteile. Der Filter kann wiederverwendet werden und muss nicht entsorgt werden, die Kaffeereste im Filter dienen als Dünger für die Pflanzen und die Löcher im Plastiktopf werden verschlossen, sodass keine Erde mehr im Übertopf landet. Man sollte allerdings beachten, dass nicht jede Pflanze den sauren Kaffeesatz verträgt. Dieser Trick bietet sich also nicht für alle Pflanzen an.
Tipp: Wenn die Pflanze einmal größer als der Kaffeefilter ist, kann man diesen zerschneiden und unten in den Plastiktopf über die Löcher legen.