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Tipps zur Mülltrennung

Wie man Deko und Kostüme nach Halloween richtig entsorgt

Halloween-Deko entsorgen
Nach Halloween fällt oft viel Müll an Foto: Getty Images
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myHOMEBOOK Redaktion

2. November 2025, 11:14 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Nach Halloween beginnt der weniger spaßige Teil des Festes: das Aufräumen. Wohin mit dem verschimmelten Kürbis, den zerfetzten Papiermasken oder der Plastikverpackung der Zombie-Bonbons? myHOMEBOOK verrät, wie man Deko und Kostüme nach Halloween richtig entsorgen kann.

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Kürbisse nur unter bestimmten Bedingungen in den Biomüll

Sobald das geschnitzte Kürbisgesicht langsam verfault, stellt sich die Frage nach der richtigen Entsorgung. Doch nicht jeder Zierkürbis darf einfach auf den Kompost oder in die Biotonne. „Das geht nur, wenn er lediglich mit Speiseöl oder Essigwasser behandelt wurde“, verrät Anja Schwengel-Exner von der Verbraucherzentrale Bayern.

Wurde der Kürbis hingegen mit Kerzenwachs, Farbe, Vaseline, Haarspray oder Sprühlack behandelt, darf er laut Verbraucherschützerin nicht mehr in den Biomüll. Dann gehört er in den Restmüll – ebenso wie ausgebrannte Teelichter, wie die Initiative „Mülltrennung wirkt“ ergänzt. Gibt es eine Wertstofftonne, können Metallteile dort entsorgt werden.

Süßigkeitenverpackungen gehören in den Gelben Sack

Ob Gummiaugen, Fruchtgummi-Geister oder Bonbons in Gruseloptik – mit dem Süßen kommt auch viel Verpackung. Und die sollte man korrekt trennen: Laut der Initiative „Mülltrennung wirkt“ gehören Bonbontüten, Einwickelfolien, beschichtete Getränkekartons, Plastikeimer in Kürbisform und andere Kunststoffverpackungen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Wichtig dabei ist, dass man die Gummibänder oder kleine Metallteile vorher entfernt, denn sie gehören in den Restmüll.

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Auch ausgediente Vampirgebisse, kaputte Zombiemasken oder andere Kostümteile aus Kunststoff können laut der Initiative in den Gelben Sack.

Papierdeko nicht immer fürs Altpapier geeignet

Hexenmasken aus Pappe, kaputte Papiergirlanden oder saubere Kartons und Tüten dürfen in die Altpapiertonne, vorausgesetzt, sie sind nicht verschmutzt. Anders sieht es bei gebrauchten Papierservietten, mit Essensresten verschmutzten Tischdecken aus Papier oder fettigen Pizzakartons aus: Diese gehören in den Restmüll.

Ebenso dürfen beschichtete Pappteller, Becher mit Glitzeraufdruck oder mit Kunstblut verschmierte Laken nicht ins Altpapier. Auch sie landen im Restmüll.

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Glasverpackungen richtig trennen

Leere Gläser von Hexenbowle oder Einwegflaschen ohne Pfand sollten nach Farben sortiert werden in den Altglascontainer. Weißglas zu Weiß, Grünglas zu Grün und Braunglas zu Braun. Was mit roten oder blauen Flaschen? Laut „Mülltrennung wirkt“ sollten diese in den Grünglas-Container, da dieser Mischfarben am besten verträgt.

Auch interessant: Muss man den Deckel beim Altglas abschrauben?

Ein wichtiger Hinweis: Auch wenn Halloween dieses Jahr auf einen Freitag fällt – in Bundesländern, in denen der 1. November als stiller Feiertag (Allerheiligen) gilt, ist das Einwerfen von Altglas an diesem Tag verboten.

Weniger Müll durch bewussten Konsum

Für die nächste Halloween-Feier lohnt es sich, schon beim Einkauf nachhaltiger zu denken. Ökotest rät: Wer Accessoires oder Kostüme kauft, sollte auf billige Massenware aus Asien verzichten. Denn darin könnten krebserregende Substanzen oder verbotene Weichmacher enthalten sein.

Zudem halten minderwertige Produkte oft nur eine Party und landen schnell im Müll. Besser: auf Qualität setzen oder gleich selbst basteln. Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ empfiehlt, aus alten Bettlaken Deko oder Kostüme zu machen. So lässt sich Verpackungsmüll vermeiden. Wer selbst backt oder kocht, statt abgepackte Süßigkeiten zu kaufen, kann ebenfalls einen Beitrag leisten.

Mit Material der dpa

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