26. November 2025, 10:48 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Der wöchentliche Wohnungs- oder Hausputz ist für viele ein festes Ritual. Neben Bad, Wohn- und Schlafzimmer sollte dabei auch die Küche nicht zu kurz kommen. myHOMEBOOK zeigt, welche vier Dinge Sie in Ihrer wöchentlichen Putzroutine auf keinen Fall vergessen sollten.
Zugegeben, in einer Woche sammelt sich im Haushalt einiges an. Wer sich beim Putzen aber auf das Wichtigste konzentrieren möchte, sollte vor allem diese Bereiche in der Küche regelmäßig reinigen. Sie machen den größten Unterschied für Sauberkeit und Hygiene.
1. Arbeitsflächen
Ob zum Schneiden, Kneten oder als Ablage – hantiert man in der Küche, kommt auch die Arbeitsfläche mit großer Sicherheit zum Einsatz. Hier können sich nicht nur Essensreste sammeln, sondern auch Keime, vor allem wenn mit rohem Fleisch oder Fisch gearbeitet wird. Deshalb sollte die Fläche nach jeder Benutzung gereinigt werden, denn sie zählt zu den empfindlichsten Bereichen in der Küche, wenn es um Hygiene geht.
Wie die Arbeitsfläche gepflegt werden sollte, hängt vom Material ab. Bei Holz ist es wichtig, dass die Oberfläche mit einem Spezialöl behandelt wurde, damit sich keine Bakterien festsetzen können. Zur täglichen Reinigung genügt ein feuchtes, aber nicht zu nasses Tuch.
Arbeitsplatten aus Naturstein wie Granit oder Marmor reagieren empfindlich auf Säure, säurehaltige Reiniger sollten daher vermieden werden. Ein milder Reiniger und lauwarmes Wasser sind hier die bessere Wahl. Kunststoffoberflächen lassen sich dagegen unkompliziert mit Essig- oder Allzweckreiniger abwischen.
2. Boden
Gerade in der Küche landen schnell Krümel, Fett oder andere Essensreste auf dem Boden. Damit sich keine Bakterien oder unangenehmen Gerüche bilden, sollte der Küchenboden einmal pro Woche gründlich gereinigt werden.
Am besten zunächst mit einem Besen oder Staubsauger losen Schmutz entfernen und anschließend feucht, aber nicht zu nass wischen. Ein milder Allzweckreiniger oder etwas Essigessenz reicht dafür völlig aus. Besonders bei Holz- und Laminatböden ist Vorsicht geboten: Zu viel Wasser kann das Material zum Aufquellen bringen und unschöne Schäden hinterlassen.
4 Dinge in der Küche, die man nicht wöchentlich putzen muss
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3. Mülleimer
Dass der Mülleimer zu den wohl meistbenutzten Gegenständen in der Küche gehört, dürfte kaum überraschen. Gleichzeitig ist er aber auch einer der größten Bakterienherde, schließlich landen hier nicht nur Verpackungen, sondern auch Essensreste. Damit sich keine unangenehmen Gerüche bilden, sollte nicht nur der Müll regelmäßig entsorgt, sondern auch der Eimer selbst einmal wöchentlich gründlich sauber gemacht werden.
Dafür eignet sich warmes Wasser mit etwas Spülmittel oder einem Allzweckreiniger. Bevor die neue Tüte hineinkommt, sollte der Eimer vollständig trocken sein. Gegen hartnäckige Gerüche können auch Natron oder Zitronensäure helfen, sie sorgen für frischen Duft und zusätzliche Hygiene.
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4. Herd
Die Nudeln kochen über und das Fett spritzt beim Braten? Auf und neben der Herdplatte entstehen beim Kochen schnell Spuren, die sich mit der Zeit in die Oberfläche einbrennen können. Deshalb sollte auch der Herd regelmäßig, mindestens aber einmal pro Woche, gründlich gereinigt werden.
Wichtig ist dabei, dass die Platten vor dem Putzen vollständig abgekühlt sind. Bei Ceranfeldern sollte weder Scheuermilch noch spitze Gegenstände verwendet werden, da sie die Oberfläche beschädigen können.
Bei leichten Flecken hilft es oft schon, ein nasses Tuch für einige Minuten auf die abgekühlte Platte zu legen. Anschließend lassen sich die Rückstände ganz einfach mit dem Tuch abwischen. Bei stärkeren Verschmutzungen können Hausmittel wie eine Mischung aus Backpulver und warmem Wasser helfen, um die Rückstände zu lösen und den Herd wieder sauber zu bekommen.
Ebenfalls wichtig: Auch Putzlappen und Schwämme sollten in der Küche regelmäßig gereinigt und ausgetauscht werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt, Putzlappen bei 60 Grad in der Waschmaschine zu waschen und Schwämme regelmäßig zu ersetzen. Wichtig ist außerdem, alle Putzutensilien nach dem Gebrauch gründlich auszuwaschen und gut trocknen zu lassen, damit sich keine Keime bilden können.