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9 Lebensmittel, die man nicht einfrieren sollte

Brot und Baguettes kann bedenkenlos eingefroren werden
Brot und Baguettes können bedenkenlos eingefroren werden Foto: Getty Images
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Katharina Regenthal
Redakteurin

9. Januar 2026, 15:51 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Bleibt nach dem Kochen etwas übrig, muss es nicht gleich im Müll landen. Viele Speisen lassen sich problemlos einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt genießen. Allerdings sind nicht alle Lebensmittel für das Einfrieren geeignet. Manche verlieren dabei Geschmack oder Konsistenz. Deshalb sollte man genau überlegen, was in den Gefrierschrank kommt.

1. Wasserreiches Obst und Gemüse

Frisches Obst und Gemüse ist nicht immer lange haltbar. Einfrieren sollte man einige Sorten aber trotzdem nicht, da sie sonst nach dem Auftauen matschig werden und ihre typische Konsistenz verlieren, informiert etwa die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz auf ihrer Website. Besonders betroffen sind wasserhaltige Sorten wie Gurken, rohe Tomaten, Wassermelone, Blattsalate, Weintrauben oder auch Äpfel.

2. Gelatinehaltige Speisen

Bei Pudding, Cremes oder Kuchen kann gerne mal ein kleiner Rest übrig bleiben. Diese und andere Süßspeisen, die Gelatine enthalten, sollten dann aber nicht ins Gefrierfach. Durch die niedrigen Temperaturen verliert die Gelatine ihre Bindekraft und der Pudding wird flüssig.

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3. Rohe Eier

Rohe Eier gehören auch zu den Lebensmitteln, die man besser nicht einfrieren sollte. Denn das kann in einer ziemlichen Sauerei enden. Werden rohe Eier mit Schale eingefroren, dann können sie platzen, erklärt „Ökotest“ auf seiner Website. Denn die Flüssigkeit im Ei dehnt sich aus und sorgt so dafür, dass die Schale platzt. Im geeigneten Behälter kann man rohe Eier dagegen auch ins Gefrierfach legen.

4. Knoblauch

Knoblauch kann man zwar einfrieren – sollte man aber nicht. Denn im Gefrierschrank verliert er seinen Geschmack. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Knoblauch im Kühlschrank aufbewahrt.

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5. Rohe Kartoffeln

Auch die Kartoffel ist ein Lebensmittel, das man besser nicht einfrieren sollte – zumindest in rohem Zustand. Denn laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz werden rohe Kartoffeln süß, wenn man sie einfriert. Grund dafür ist die enthaltene Stärke, die sich bei zu niedrigen Temperaturen in Zucker umwandelt. Neben dem Geschmack verändert sich auch die Konsistenz: Kartoffeln werden matschig.

6. Joghurt, Frischkäse, Schmand, Quark

Wer Joghurt einfriert, kann ihn danach maximal noch als Eis verzehren. Und auch Frischkäse, Schmand oder Quark eignen sich nicht für das Gefrierfach – nach dem Auftauen werden sie flockig und somit eigentlich ungenießbar. Besonders betroffen sind Milchprodukte mit hohem Fettgehalt.

Dazu passend (via FITBOOK): Naturjoghurt oder Quark – was ist gesünder?

7. Parmesan

Hartkäse wie Parmesan sollte man nicht ins Gefrierfach legen. Durch das Einfrieren wird er krümelig, was nicht unbedingt problematisch wäre. Allerdings verliert der Käse auch an Geschmack.

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8. Wein

Wer Wert auf den Geschmack legt, der sollte laut Ökotest auch keinen Wein ins Gefrierfach legen. Demnach leidet das Aroma schon bei 8 Grad. Weißwein soll zudem durch das Einfrieren auch seine natürliche Kohlensäure verlieren.

9. Zwiebeln

Beim Kochen kann auch mal eine halbe Zwiebel übrig bleiben. Dennoch sollte man dieses Lebensmittel nicht einfrieren, denn das Gemüse wird matschig. Wer die Zwiebel beim nächsten Mal anbraten will, der sollte sie also nicht im Gefrierfach aufbewahren. Soll sie allerdings nur gekocht werden, dann kann man die matschig gewordene Zwiebel noch verwenden.

Felix Mildner
Redaktionsleiter

Gefrierfach regelmäßig abtauen

„Mit der Zeit kann sich im Gefrierfach eine dicke Eisschicht bilden. Diese nimmt nicht nur wertvollen Platz weg, sondern mindert auch die Kühlwirkung genauer gesagt sorgt für einen höheren Energiebedarf. Deshalb sollte man das Fach in regelmäßigen Abständen abtauen. Achtung: Auf keinen Fall dafür einen spitzen Gegenstand verwenden, etwa ein Messer, um das Eis abzukratzen. Denn dabei beschädigt man schnell die Oberfläche im Eisfach.“

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