17. Dezember 2025, 11:01 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Wer viel kocht oder backt, kennt das Problem: Hier ein wenig aus Versehen verschüttetes Mehl, dort Teigreste in der Schüssel – und manchmal landet davon auch etwas im Ausguss. Schließlich sieht Mehl harmlos aus, fast wie Staub. Viele denken: „Das wird schon weggespült.“ Doch genau das ist ein Irrtum, der später teuer werden kann. myHOMEBOOK erklärt, warum Mehl nicht in den Abfluss darf.
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Das passiert mit Mehl, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt
Mehl besteht aus sehr feinen Partikeln, die sich beim Kontakt mit Wasser zu einer dicken, klebrigen Masse verbinden. Das Pulver löst sich nicht einfach auf, sondern bildet eine Art Teig, der in den Rohren leicht zusammenklumpt. Diese Klumpen setzen sich an den Rohrwänden fest und können den Durchmesser des Abflusses schnell verengen.
Je länger das Mehl im Rohr liegt, desto fester wird die Masse. Sie trocknet teilweise aus und härtet aus, was das Problem weiter verschlimmert. Dadurch fließt das Wasser schlechter ab, und das Risiko einer vollständigen Verstopfung steigt deutlich.
Das Mehl-Problem lässt sich noch steigern
Besonders problematisch wird es, wenn die Mehlmasse auf andere Stoffe trifft, die sich ohnehin im Rohr ansammeln, etwa Fett, Seifenreste, kleine Essensstücke oder Haare. Zusammen bilden sie eine feste Blockade, die sich mit einfachen Hausmitteln kaum noch lösen lässt. Häufig bleibt dann nur noch der Anruf bei einer professionellen Rohrreinigung – und das kann schnell teuer werden.
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Wie entsorgt man Mehl richtig?
Trockenes Mehl gehört in den Hausmüll. Auch feuchte Mehl- oder Teigreste sollten möglichst vollständig mit einem Löffel oder Küchenpapier in den Müll gegeben werden. Beim Abwasch empfiehlt es sich, Schüsseln und Arbeitsgeräte vorher auszuwischen, damit so wenig Mehl wie möglich in den Abfluss gelangt.
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Das kann man tun, wenn Mehl im Abfluss gelandet ist
Wenn doch einmal etwas Mehl im Ausguss landet, kann man bei kleinen Mengen versuchen, viel heißes Wasser nachlaufen zu lassen, um die Reste zu verdünnen. Falls der Abfluss bereits langsamer wird, hilft manchmal ein Pömpel. Bei größeren Mengen oder hartnäckigen Verstopfungen führt jedoch meist kein Weg am Fachmann vorbei.
Diese Lebensmittel gehören ebenfalls nicht in den Abfluss
Viele Küchenabfälle wirken auf den ersten Blick harmlos, landen deshalb schnell im Ausguss und können dort Schäden anrichten. Besonders häufig betroffen sind Dinge wie Öl und Fett, die in den Rohren fest werden, oder stärkehaltige Lebensmittel wie Nudeln und Reis, die im Abfluss aufquellen und verklumpen können. Auch Suppen- und Soßenreste, Eierschalen oder Medikamente gehören nicht ins Spülbecken, weil sie langfristig zu Ablagerungen, Verstopfungen oder sogar Umweltproblemen führen.