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Mit diesen Tipps und Tricks lagern Sie Kleidung richtig

Kleidung lagern
myHOMEBOOK zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Kleidung richtig lagern Foto: Getty Images
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Mary-Lou Künzel

12. Oktober 2025, 10:28 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Im Winter kommen die Sommerklamotten in den Schrank und im Sommer andersherum. Aber wohin mit den ganzen Pullovern, dicken Jacken und Shirts? myHOMEBOOK verrät Ihnen, wie Sie Ihre Kleidung lagern sollten.

Um die eigene Kleidung richtig zu lagern, sollte man einiges beachten. Hier kommt es hauptsächlich auf den Standort und die Art der Verpackung an. Auch die Sauberkeit spielt eine Rolle. Wenn man den folgenden Tipps nachgeht und die Kleidung richtig lagert, wird man in der nächsten Saison keine bösen Überraschungen erleben.

Der geeignete Standort, um Kleidung zu lagern

Geeignete Standorte sind Kellerräume oder der Dachboden. Die Hauptsache ist, dass es dort trocken, dunkel, kühl und sauber ist. In diesem Fall muss man sich keine Sorgen machen, dass die verstauten Sachen von Schimmel oder Ungeziefer befallen werden oder aufgrund von Lichteinwirkung ausbleichen. Bei einer Temperatur zwischen 19 und 22 Grad und fünfzigprozentiger Luftfeuchtigkeit ist die Kleidung vor einem schnellen Verfall geschützt. Zu warme und trockene Luft könnte dafür sorgen, dass die Garderobe unelastisch und rau wird.

Kleidung immer gewaschen lagern

Bevor man sich um einen geeigneten Standort kümmert, sollte man auf Nummer sicher gehen, dass die zu lagernde Kleidung von angetrockneten Essensresten und Kaffeeflecken befreit ist. Schmutzige Hosen, Pullover und Röcke können unerwünschte Schädlinge und Kleintiere, wie Teppichkäfer oder Pelzmotten anlocken, die sich an den Stoffen zu schaffen machen.

Man sollte auch darauf achten, dass die Taschen entleert sind. Die Vorstellung, dass man in einem halben Jahr verklebte Reste einer Packung Kaugummis entfernen muss, ist nicht besonders schön. Bevor man die frisch gewaschene Wäsche einräumt, sollte diese vollkommen getrocknet sein, damit kein unangenehmer Geruch oder Schimmel entsteht.

Duftsäckchen mit der Kleidung lagern

Apropos unangenehme Gerüche: Damit sich der altbekannte „Kellergeruch“ nicht in den Sachen festhängt und der Duft beim Öffnen der Lagerverpackungen noch genauso schön ist, sollte man ein paar Duftsäckchen dazulegen. Diese werden schon für kleine Preise in Drogerien oder Möbelhäusern angeboten.

Wer seiner kreativen Ader freien Lauf lassen möchte, kann diese auch einfach selbst basteln. Hierfür schnappt man sich dafür ein Stoffstück – möglicherweise hat man beim Auslagern noch Reste von einzelnen Socken oder aussortierten Shirts. In die Mitte legt man getrocknete Lavendelblüten oder Rosenblütenblätter und bindet die Ecken mit einem Bändchen zusammen. Lavendelduftbeutel eignen sich auch hervorragend, um Kleidermotten fernzuhalten.

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Kleidungsstücke vakuumieren?

Um ausreichend Platz für die gesamte Garderobe zu haben, die in der anstehenden Jahreshälfte verschwinden soll, sollte man Kleidung in Vakuumbeuteln verstauen. Neben den Vorteilen, dass die Kleidung so vor Staub, Gerüchen, Ungeziefern und Feuchtigkeit geschützt und ungefähr 75 Prozent mehr Platz als bei gewöhnlicher Lagerung gegeben ist, kommt der Nachteil hinzu, dass nicht jedes Material geeignet ist. Daune, Naturwolle-Textilien und verzierte Kleidung sollte man eher nicht gepresst verpacken.

Klamotten sorgfältig zusammenlegen

Kleidungsstücke mit Reißverschlüssen, Strass- oder Perlenverzierung und Knöpfen sollte man nicht vakuumieren. Diese könnten andere Kleider, Blusen oder Pullover verformen oder sogar im schlimmsten Fall demolieren, weil sich ein Faden verhangen hat und dieser beim nächsten Auspacken mitgezogen wird.

Solche Kleidung sorgfältig zusammenlegen und, wenn nötig, Seidenpapier dazwischen platzieren. So entstehen keine lästigen Falten oder Abdrücke. Besonders schwere Materialien sollte man nur hinlegen, da sich Nähte aufgrund des Gewichts auftrennen oder den Stoff ausleiern könnten. Im Karton oder extra angefertigten Kleiderboxen führt sich die Kleidung, neben der Lagerung im Kleiderschrank, am wohlsten.

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Kleidung nicht auf dünnen Drahtbügeln hängen

Die Kleidung soll auch nach der Lagerung noch auf einen dreidimensionalen Körper passen. Damit das weiterhin der Fall ist, sollte man Jacken, Kleider oder Tops nicht auf schmale Drahtbügel hängen. Diese würden sich nach einer Weile abdrücken. Um die gewöhnliche Form von Hals und Schultern zu imitieren, greift man am besten zu breiteren Bügeln aus Holz oder hartem Plastik.

So lagern Sie Schuhe

Obwohl es angesagt ist, derbe Dr. Martens zu kurzen Hosen zu kombinieren, sind gefütterte Moonboots im Sommer fehl am Platz. Auch Sneaker, die man für eine Saison aussortieren möchte, weil diese momentan nicht dem eigenen Geschmack entsprechen, sollten verstaut und nicht entsorgt werden. Die Schuhpaare von innen mit Zeitungs- oder Haushaltspapier und Schuhspannern füllen, um die übliche Form beizubehalten. Im Idealfall werden Stiefel stehend in Baumwollbeuteln aufbewahrt. Wenn nicht ausreichend Platz gegeben ist, legt man diese sorgsam flach in den Karton, um Dellen zu vermeiden.

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