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Darum riecht schwarze Wäsche häufiger muffig – und was dagegen hilft

Schwarze Wäsche
Schwarze Wäsche neigt häufiger zu schlechten Gerüchen. Aber warum ist das eigentlich so? Foto: Getty Images/brizmaker
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

9. Dezember 2025, 10:52 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Schwarze Kleidung ist zeitlos elegant, vielseitig kombinierbar und aus vielen Kleiderschränken nicht wegzudenken. Das Problem: Nach dem Waschen riechen dunkle Textilien häufiger muffig als helle. Warum das so ist und was dagegen hilft, erklärt ein Experte auf myHOMEBOOK-Nachfrage.

Riecht dunkle Kleidung wirklich öfter unangenehm?

„Ja, dass etwas nach dem Waschen nicht frisch riecht, tritt am ehesten bei dunklen Textilien auf“, bestätigt Dr. Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW). Die Ursache dafür liegt laut dem Experten oft in der Art des Waschens. Sinnvollerweise sollte man dabei keine Waschmittel mit Bleichmitteln verwenden und maximal 40 Grad als Waschtemperatur einstellen. Da die Wäsche also häufig nur bei niedrigen Temperaturen gewaschen wird, bleiben bestimmte geruchsbildende Rückstände in der Wäsche zurück.

Zudem sind dunkle Textilien laut Dr. Glassl oft stärker verschmutzt, als es auf den ersten Blick scheint. Ein Beispiel sind schwarze Socken, bei denen Schmutz weniger sichtbar ist. Ein höherer Verschmutzungsgrad kann die Geruchsbildung begünstigen. Daher kann es Abhilfe schaffen, wenn man Vorwäsche und gegebenenfalls einen zusätzlichen Spülgang auswählt. „Wenn das auch nicht hilft, kann ein Hygienespüler anstelle von Weichspüler für den letzten Spülgang üble Gerüche beseitigen.“

So wird schwarze Wäsche wieder frisch

Wer verhindern möchte, dass frisch gewaschene Kleidung unangenehm riecht, sollte laut Dr. Glassl folgende Maßnahmen beachten:

  • Die Wäsche möglichst bald nach dem Ende des Waschgangs entnehmen, zum Trocknen aufhängen oder in den Wäschetrockner geben.
  • Das Bullauge beziehungsweise den Deckel der Waschmaschine nach dem Entnehmen der Wäsche offen stehen lassen. Zusätzlich die Waschmittel-Einspülkammer herausziehen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Mindestens ein- bis zweimal pro Monat weiße oder helle Wäsche bei höheren Temperaturen waschen (60 Grad). Glassl rät, ein Voll- beziehungsweise Universalwaschmittel als Pulver, Granulat oder Tabletten zu verwenden, „um der Ausbreitung von Biofilmen im Restwasser der Waschmaschine vorzubeugen.“

Passend dazu: Schwarze Wäsche mit Kaffee waschen? Das sagt der Experte

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Waschmittel richtig dosieren

Auch eine regelmäßige Reinigung der Waschmaschine selbst trägt dazu bei, schlechte Gerüche zu vermeiden – ebenso wie die richtige Dosierung des Waschmittels: „Prüfen Sie, ob Sie genug Waschmittel verwendet haben!“, rät der Experte. Die Angaben auf den Packungen beziehen sich auf 4,5 Kilogramm Weiß- oder Buntwäsche oder auf 2,5 Kilogramm Feinwäsche, jeweils im trockenen Zustand.

Wie man das Wäschegewicht korrekt ermittelt

Wer sich unsicher ist, wie viel Kleidung sich tatsächlich in der Trommel befindet, kann sich in wenigen Schritten Klarheit verschaffen. Dafür stellt man sich einfach einmal mit dem vollen Wäschekorb auf eine Personenwaage und einmal mit dem leeren – die Differenz ergibt das Gewicht der Textilien.

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