30. Juni 2026, 8:05 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Sommer ist Urlaubszeit und am liebsten wollen wir im Strandurlaub den Bikini gar nicht mehr ausziehen. Zwischendurch sollte Badebekleidung aber auch gründlich gewaschen werden. Damit man lang Freude an Bikini, Badeanzug und Co. hat, gibt es einiges zu beachten.
Badebekleidung muss einiges durchmachen: Salzwasser, Chlorwasser und Sonneneinstrahlung – und eine regelmäßige und gründliche Reinigung. Die Waschmaschine ist in diesen Fällen nicht immer die Lösung, sensible Textilien bedürfen einer besonderen Pflege.
6 Tipps, um einen Bikini richtig zu waschen
1. Bikini sofort ausspülen
Nach einem Tag am Strand oder am Pool sollte man den Bikini sofort ausspülen. Salz- und Chlorwasser können die Stofffasern angreifen und das Material ausbleichen lassen. Am besten spült man den Bikini daher direkt nach dem Tragen gründlich mit kaltem Wasser aus, um Sand, Salz und Chlor zu entfernen. So vermeidet man, dass sich schädliche Substanzen festsetzen und das Material beschädigen.
2. Schonende Handwäsche statt Maschinenwäsche
Obwohl es verlockend sein kann, den Bikini einfach mit der restlichen Wäsche in die Maschine zu werfen, sollte man dies unbedingt vermeiden. Maschinenwäsche kann die elastischen Fasern des Bikinis schädigen und die Passform beeinträchtigen. Stattdessen wäscht man den Bikini mit der Hand in lauwarmem Wasser und verwendet dabei ein mildes Feinwaschmittel. Falls es doch nicht anders gehen sollte, den Bikini kalt oder bei maximal 30 Grad in der Waschmaschine waschen – Weichspüler unbedingt vermeiden, das kann das Elastan ausleiern.
3. Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden
Auch aggressive Reinigungsmittel, Bleichmittel oder Weichspüler sollte man verzichten. Diese Produkte können das Material des Bikinis angreifen und die Farben verblassen lassen. Ein mildes Waschmittel reicht völlig aus, um Schmutz und Rückstände zu entfernen. Man sollte darauf achten, den Bikini während des Waschens sanft zu kneten, anstatt ihn zu reiben oder auszuwringen.
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4. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
Nach dem Waschen sollte man den Bikini an der Luft trocknen lassen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte dabei vermieden werden, da diese die Farben verblassen lassen kann. Am besten hängt man den Bikini an einem schattigen Ort auf oder legt ihn auf ein Handtuch. Den Bikini sollte man nicht auswringen, da dies die elastischen Fasern dehnen und beschädigen kann.
5. Schonender Umgang für eine längere Lebensdauer
Neben der richtigen Reinigung gibt es auch beim Tragen einige Punkte zu beachten. Der Kontakt mit rauen Oberflächen, wie Steinen oder rauen Poolkanten, sollte vermieden werden, da diese das Material aufrauen können. Wer in einem Whirlpool badet, achtet besser darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, da dies die Elastizität Ihres Bikinis beeinträchtigen kann.
6. Zusätzlicher Tipp: Auf das Material des Bikinis achten
Verschiedene Materialien erfordern unterschiedliche Pflege. Ein Bikini aus Polyester ist unter anderem widerstandsfähiger gegen Chlor und Salzwasser als ein Bikini aus Elastan. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Eigenschaften des Materials und wählen Sie ein Modell, das zu Ihren Bedürfnissen passt. Die gleichen Tipps gelten selbstverständlich auch für Badeanzüge und Tankinis.
Bikinis waschen mit Applikationen
Einige Bikinis und Badeanzüge sind aufwendig verziert, haben Applikationen aus Perlen, Strass oder Pailletten. Die Hersteller „Sunflair“ und „Hunkemöller“ raten, besonders empfindliche Bademode mit einem Feinwaschmittel von Hand auszuwaschen. Das Wäsche-Label „Lascana“ plädiert für den Verzicht von Maschinenwäsche bei Modellen mit aufgestickten Perlen und Pailletten sowie bei BHs mit Bügeln.