Zum Inhalt springen
logo Das Do-it-yourself-Portal für Haus und Garten
Reinigen Alle Themen
Für mehr Langlebigkeit

6 Tipps, wie Sie Bikini und Badeanzug richtig waschen

Bikini waschen
Damit man lange etwas von seinem schönen Bikini hat, sollte man beim Waschen folgende Tipps beherzigen Foto: Getty Images/Tetra images RF
Artikel teilen
Rebecca Stringa
Rebecca Stringa Redaktionsleitung STYLEBOOK

30. Juni 2026, 8:05 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Sommer ist Urlaubszeit und am liebsten wollen wir im Strandurlaub den Bikini gar nicht mehr ausziehen. Zwischendurch sollte Badebekleidung aber auch gründlich gewaschen werden. Damit man lang Freude an Bikini, Badeanzug und Co. hat, gibt es einiges zu beachten.

Badebekleidung muss einiges durchmachen: Salzwasser, Chlorwasser und Sonneneinstrahlung – und eine regelmäßige und gründliche Reinigung. Die Waschmaschine ist in diesen Fällen nicht immer die Lösung, sensible Textilien bedürfen einer besonderen Pflege.

6 Tipps, um einen Bikini richtig zu waschen

1. Bikini sofort ausspülen

Nach einem Tag am Strand oder am Pool sollte man den Bikini sofort ausspülen. Salz- und Chlorwasser können die Stofffasern angreifen und das Material ausbleichen lassen. Am besten spült man den Bikini daher direkt nach dem Tragen gründlich mit kaltem Wasser aus, um Sand, Salz und Chlor zu entfernen. So vermeidet man, dass sich schädliche Substanzen festsetzen und das Material beschädigen.

2. Schonende Handwäsche statt Maschinenwäsche

Obwohl es verlockend sein kann, den Bikini einfach mit der restlichen Wäsche in die Maschine zu werfen, sollte man dies unbedingt vermeiden. Maschinenwäsche kann die elastischen Fasern des Bikinis schädigen und die Passform beeinträchtigen. Stattdessen wäscht man den Bikini mit der Hand in lauwarmem Wasser und verwendet dabei ein mildes Feinwaschmittel. Falls es doch nicht anders gehen sollte, den Bikini kalt oder bei maximal 30 Grad in der Waschmaschine waschen – Weichspüler unbedingt vermeiden, das kann das Elastan ausleiern.

3. Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden

Auch aggressive Reinigungsmittel, Bleichmittel oder Weichspüler sollte man verzichten. Diese Produkte können das Material des Bikinis angreifen und die Farben verblassen lassen. Ein mildes Waschmittel reicht völlig aus, um Schmutz und Rückstände zu entfernen. Man sollte darauf achten, den Bikini während des Waschens sanft zu kneten, anstatt ihn zu reiben oder auszuwringen.

Auch interessant: Bei welcher Temperatur man Bikini und Badehose waschen sollte

4. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden

Nach dem Waschen sollte man den Bikini an der Luft trocknen lassen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte dabei vermieden werden, da diese die Farben verblassen lassen kann. Am besten hängt man den Bikini an einem schattigen Ort auf oder legt ihn auf ein Handtuch. Den Bikini sollte man nicht auswringen, da dies die elastischen Fasern dehnen und beschädigen kann.

5. Schonender Umgang für eine längere Lebensdauer

Neben der richtigen Reinigung gibt es auch beim Tragen einige Punkte zu beachten. Der Kontakt mit rauen Oberflächen, wie Steinen oder rauen Poolkanten, sollte vermieden werden, da diese das Material aufrauen können. Wer in einem Whirlpool badet, achtet besser darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, da dies die Elastizität Ihres Bikinis beeinträchtigen kann.

6. Zusätzlicher Tipp: Auf das Material des Bikinis achten

Verschiedene Materialien erfordern unterschiedliche Pflege. Ein Bikini aus Polyester ist unter anderem widerstandsfähiger gegen Chlor und Salzwasser als ein Bikini aus Elastan. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Eigenschaften des Materials und wählen Sie ein Modell, das zu Ihren Bedürfnissen passt. Die gleichen Tipps gelten selbstverständlich auch für Badeanzüge und Tankinis.

Bikinis waschen mit Applikationen

Einige Bikinis und Badeanzüge sind aufwendig verziert, haben Applikationen aus Perlen, Strass oder Pailletten. Die Hersteller „Sunflair“ und „Hunkemöller“ raten, besonders empfindliche Bademode mit einem Feinwaschmittel von Hand auszuwaschen. Das Wäsche-Label „Lascana“ plädiert für den Verzicht von Maschinenwäsche bei Modellen mit aufgestickten Perlen und Pailletten sowie bei BHs mit Bügeln. 

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.