Zum Inhalt springen
logo Das Do-it-yourself-Portal für Haus und Garten
Reinigen Alle Themen
So geht's!

Mit diesen 7 Tricks lässt sich Wäsche platzsparend aufhängen

Meist sieht der Wäscheständer nach einer Waschladung schon voll aus. Doch es gibt Tricks, um Platz zu sparen.
Meist sieht der Wäscheständer nach einer Waschladung schon voll aus. Doch es gibt Tricks, um Platz zu sparen. Foto: Getty Images/iStockphoto
Artikel teilen
Carolin Chytrek
Carolin Chytrek Freie Autorin

12. Juli 2026, 13:12 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Der Wäschekorb ist noch halb gefüllt, der Wäscheständer aber längst rappelvoll? Wenn die Waschmaschine im Dauereinsatz ist, gibt es vor allem in kleinen Wohnungen schnell ein Platzproblem, wenn es ums Trocknen geht. Das liegt oftmals nicht am Gerät selbst, sondern an der Art, wie die Wäsche darauf platziert wird. Mit ein paar cleveren Tricks lässt sich Wäsche platzsparend aufhängen.

Folgen Sie jetzt myHOMEBOOK bei WhatsApp

Trick 1: Kleinteile mit Wäscheklammern bündeln

Jeden Socken einzeln aufzuhängen, kostet nicht nur Zeit, sondern auch unnötigen Platz. Wer mehrere Paare wäscht, verbraucht damit bereits häufig eine ganze Leine. Die Hälfte davon spart man ein, wenn ein Sockenpaar gebündelt und zusammen unter einer Wäscheklammer aufgehängt wird. Das verhindert einerseits, dass die Socken ständig herunterfallen, und vereinfacht andererseits das Zusammenlegen im Nachgang.

Diese Methode lässt sich ganz einfach auch für andere Kleidungsstücke wie Unterwäsche anwenden. BHs lassen sich beispielsweise ziemlich gut bündeln, wenn man sie an den Verschluss-Stücken oder Rückenbändern zusammenlegt, festklemmt und von der Leine herunterbaumeln lässt. So wandert die Last nach unten, wo unter den Wäscheständer ohnehin nichts hängt.

Trick 2: Spannbettlaken spannen

Wird ein großes Textil wie ein Spannbettlaken gewaschen, ist der Wäschekorb zwar relativ schnell leer, der Wäscheständer aber direkt überfüllt. Hinzu kommt, dass sich die unförmigen Stoffe nur schwer falten und gescheit über die Leinen legen lassen. Deshalb hat sich ein Trick bewährt, der sich die Gummizüge an den Ecken des Spannbettlakens zunutze macht.

Das Tuch wird dafür unter dem Wäscheständer hergeführt und mit den Ecken von unten nach oben über die Seitenflügel gespannt. Dabei beginnt man mit der einen Flügelseite, breitet das Laken dann unter dem Wäscheständer aus und spannt die andere Lakenseite über den zweiten Ständerflügel. So kann sich das Laken aushängen und frei trocknen, ohne direkt eine ganze Leinenlänge in Anspruch zu nehmen. Der Wäscheständer kann währenddessen ganz normal für weitere Kleidungsstücke verwendet werden, die einfach oben über das gespannte Laken gehängt werden.

Auch interessant: Wie oft Sie Bettwäsche wirklich waschen sollten

Trick 3: Handtücher zwischen zwei Leinen spannen

Handtücher sind wohl die Textilien, die auf dem Wäscheständer fast am meisten Platz wegnehmen – vor allem, wenn sie einzeln und in ihrer vollen Breite über die Leinen geschlagen werden. Besser bewährt hat sich ein Trick, bei dem die Handtücher frei hängen. Auch hier werden Wäscheklammern zum wichtigsten Gadget.

Ein Handtuch wird dafür an den zwei Ecken der langen Seite gegriffen. Die eine Ecke wird an Leine 1 geklemmt, die zweite Ecke an Leine 3 oder 4. Das Handtuch hängt also quer zu den Leinen und lässt oben auf Leine 2 reichlich Platz für Kleinteile wie Socken, Unterwäsche oder Geschirrtücher. Wer mehrere Handtücher auf diese Art nebeneinanderhängt, bekommt fast eine doppelte Ladung auf dieselbe Leine.

Trick 4: Dünne Tücher doppelt hängen

Genau wie Handtücher wandern Geschirrtücher und Bettbezüge regelmäßig in die Wäsche. Ein Trick zum effizienten Aufhängen kann deshalb viel Nerven und Zeit sparen. Anstatt sie in ihrer vollen Breite aufzuhängen, ist es besser, dünne Stoffe doppelt zu nehmen bzw. in der Mitte zu falten. Insbesondere große Laken oder Deckenbezüge verknittern beim Ausbreiten schnell, wenn sie zu breit für die Leine sind. Das bewusste Falten ist also eine Win-Win-Situation. Der eine Faltknick lässt sich im Nachgang auch wesentlich schneller entfernen als große Wellen und Falze.

Trick 5: Hosen kreuzen

Hosen gehören zu den Kleidungsstücken, bei denen das Aufhängen schnell kompliziert werden kann. Legt man sie einfach über die Leine, rutschen sie aufgrund der ungleichen Gewichtsverteilung von Beinen und Bündchen gern hin und her. Außerdem blockieren sie mehr Leine, als ihnen eigentlich zusteht. Auch hier gibt es einen cleveren Trick, der den Platz unter dem Wäscheständer praktisch nutzt.

Dafür werden die Hosenbeine wie beim Falten aufeinandergelegt. Das Kleidungsstück wird dann zwischen zwei Leinen gehalten, während das eine Hosenbein über Leine 1 und das zweite Hosenbein über Leine 2 geschlagen und mit Klammern fixiert wird. Der obere Teil der Hose hängt dann lässig nach unten. Mit diesem Kniff passen gleich zwei oder mehrere Hosen nebeneinander auf denselben Leinenabschnitt.

Mehr zum Thema

Trick 6: Shirts über die Seitenflügel legen

Anstatt T-Shirts, Tops und Pullover in der Mitte des Wäscheständers aufzuhängen, lohnt sich ein Blick auf die flexiblen Seitenflügel. Diese eignen sich aufgrund der kürzeren Leinen perfekt dafür, die Oberteile in ihrer ganzen Breite darüberzulegen. Die Ärmel können links und rechts über die Außenkante geschlagen oder einfach fallen gelassen werden. So verschwinden T-Shirts und Co. optisch am Rand des Ständers, anstatt ihn zu dominieren, und in der Mitte bleibt Fläche für größere Kleidungsstücke frei.

Auch interessant: 5 Tipps für dauerhaft mehr Platz im Kleiderschrank

Trick 7: Kleiderbügel nutzen

Während Textilien wie Tops oder Handtücher leicht aufzuhängen sind, gibt es Kleidungsstücke, die zur echten Herausforderung werden können. Hemden, Blusen und leichte Pullover zum Beispiel lassen sich wesentlich einfacher trocknen, wenn sie nicht erst auf den Ständer, sondern direkt auf Kleiderbügel gehängt werden. Diese können dann irgendwo außen am Gestell befestigt werden und nehmen de facto gar keine Fläche weg. Und es gibt noch einen Pluspunkt: Nach dem beinahe faltenfreien Trocknen kann die Wäsche auf den Bügeln direkt in den Kleiderschrank umgehängt werden.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.