20. März 2026, 17:40 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Mit dem Frühling verschiebt sich das Leben und der Alltag allmählich nach draußen. Wärmende Sonnenstrahlen und milde Temperaturen machen es möglich. Sollte man die steigenden Temperaturen im März schon zum Wäschetrocknen nutzen?
Im März Wäsche draußen trocknen und Energie sparen
Um Wäsche zu trocknen, gibt es heutzutage neben dem klassischen Aufhängen auf Wäscheständer oder -leine auch die Möglichkeit, sie im Wäschetrockner zu trocknen. Das geht besonders schnell und ist zudem witterungsunabhängig. Im Winter reduziert man zudem die Schimmelgefahr in Wohnräumen, die durch feuchte Wäsche entsteht. Doch es gibt auch einen gravierenden Nachteil: Ein Wäschetrockner benötigt Strom.
Schon im März lohnt es sich daher, die Wäsche an die frische Luft zu hängen. Auf diese Weise kann man Energie und Kosten sparen. Laut Verbraucherzentrale handelt es sich dabei um eine einfache, aber effektive Maßnahme, um im eigenen Haushalt Energie zu sparen.
Warum der März ideal ist
Theoretisch kann man Wäsche ganzjährig im Freien trocknen lassen, auch im Winter, wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert. Selbst bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt trocknet Kleidung draußen, da die Feuchtigkeit auch gefroren direkt in Wasserdampf übergehen kann. Dieser Vorgang wird Sublimation genannt. Allerdings kann sich der Trocknungsprozess bei hoher Luftfeuchtigkeit, Nebel oder anhaltend feuchter Witterung deutlich verlängern.
Besonders günstig sind daher die Bedingungen ab März: Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn nehmen Sonneneinstrahlung und Tageslänge spürbar zu. Zudem sorgt häufiger Wind für eine bessere Luftzirkulation. Diese Kombination schafft gute Voraussetzungen, um Wäsche auch bei noch kühleren Temperaturen zuverlässig im Freien zu trocknen.
So viel Geld sparen Sie, wenn Sie Wäsche auf der Leine trocknen
Wird Wäsche auch im Winter draußen trocken?
So viel kann man sparen
Jede Ladung Wäsche kostet also Energie und Geld. Wie „Ökotest” berichtet, muss man zusätzlich zu den Anschaffungskosten bei einem neuen und effizienten Gerät mit etwa 86 Cent pro Trocknervorgang rechnen – je nach Strompreis. Ältere, ineffiziente Geräte können pro Durchgang bei über zwei bis drei Euro liegen. Nutzt man den Wäschetrockner zweimal wöchentlich, ergibt sich eine Stromrechnung von bis zu 300 Euro pro Jahr.
Wäsche im Freien trocknen – darauf sollte man achten
Damit die eigene Wäsche im März optimal trocknet, kann man die folgenden Tipps beherzigen:
- Je geringer die Restfeuchte, desto schneller trocknet die Wäsche. Deshalb lohnt es sich, sie in der Waschmaschine mit möglichst hoher Schleuderzahl vorzuschleudern. So verkürzt sich die Trocknungszeit im Freien deutlich.
- Beim Aufhängen der Kleidungsstücke sollte man darauf achten, dass zwischen den Stücken genug Abstand besteht. Dadurch kann die Luft ungehindert zirkulieren.
- Zur Mittagszeit steht die Sonne am höchsten und bringt die stärksten Sonnenstrahlen mit. Das sollte man zum Trocknen der Kleidung nutzen.