30. Dezember 2025, 10:24 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wer seine Wohnung gründlich reinigen möchte, kommt um das Wischen des Bodens nicht herum. Dabei nutzen die meisten einen Wischmopp, Reinigungsmittel und oft auch warmes Wasser. Warum das nicht immer empfehlenswert ist, verrät myHOMEBOOK.
Ob Fliesen-, Holz- oder Linoleumboden – bei vielen kommt beim Wischen des Bodens warmes Wasser zum Einsatz. Oft wird dabei auch eine Kombination mit Reinigungsmitteln verwendet. Das warme Wasser hat den Vorteil, dass Fett sich dadurch leichter löst. Aber es gibt auch einen entscheidenden Nachteil.
Ist warmes Wasser beim Wischen sinnvoll?
Hier kommt es tatsächlich auf die Wahl des Reinigungsmittels an. Handelt es sich um ein Putzmittel, das Alkohol beinhaltet, sollte man auf warmes Wasser beim Wischen verzichten. Denn dabei handelt es sich um sogenannte Kaltreiniger. Und diese können – wie der Name bereits vermuten lässt – ihre volle Wirkung nur in Verbindung mit kaltem Wasser entfalten.
Das warme Wasser führt dazu, dass der Alkohol verdampft – das Mittel verliert so seine Reinigungskraft. Ein entsprechender Hinweis befindet sich immer auf der Flasche des Produkts.
Übrigens: Das Gleiche gilt zum Beispiel auch für Desinfektionsmittel. Vermengen Sie es mit warmem Wasser, wirkt es nicht mehr.
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Zudem gibt es noch weitere Vorteile, kaltes Wasser beim Wischen zu verwenden. Einerseits spart man dabei Energie, da das Wasser nicht erwärmt werden muss. Andererseits sind manche Böden sehr empfindlich und könnten durch zu warmes Wasser Schaden nehmen.
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Was ist bei Sanitärreinigern zu beachten?
Besonders Sanitärreiniger sollte man nie mit warmem Wasser vermischen. Unabhängig von der veränderten Wirkung können dabei giftige Dämpfe entstehen. Deshalb ist es zu empfehlen, beim Putzen des Bads mit Sanitärreiniger kaltes Wasser zu verwenden. Auch hier gilt: Ein Blick auf die Verpackung und die Gebrauchshinweise lohnt sich!
Mit welcher Wassertemperatur sollte man Geschirr spülen?
Beim Abspülen verhält es sich anders, hier sollte man stets warmes Wasser verwenden. Hintergrund: Spülmittel lösen bei heißem Wasser das Fett und Öl wesentlich besser. Damit ist weniger lästiges Schrubben notwendig – der Schmutz löst sich dabei fast wie von selbst.
Übrigens: Beim Fensterputzen eignet sich wiederum kaltes Wasser. Es trocknet nämlich schneller und hinterlässt dabei keine unschönen Schlieren auf der Scheibe.