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Diese wichtige Funktion hat die weiße Kappe am Heizkörper

Nur wenige wissen, welchen Zweck die weiße Kappe an der Heizung erfüllt
Nur wenige wissen, welchen Zweck die weiße Kappe an der Heizung erfüllt Foto: Getty Images/Pawel Kacperek; myHOMEBOOK

27. Oktober 2026, 17:08 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Mit Beginn der kalten Jahreszeit laufen in vielen Haushalten die Heizungen auf Hochtouren. Damit Heizkörper die Wärme effizient abgeben können, sollten sie regelmäßig von Staub und Schmutz befreit werden, idealerweise ein- bis zweimal pro Jahr. Dabei fällt an vielen Modellen eine kleine weiße Kappe an der Seite auf, deren Funktion oft unbekannt ist. myHOMEBOOK hat sie entfernt und nachgesehen, was sich dahinter verbirgt.

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Was sich hinter der Kappe an Plattenheizkörpern verbirgt

Heizkörper gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Zwei Arten finden sich in den meisten Wohnungen und Häusern besonders häufig:

  • Stahl- oder Gusseisenheizkörper haben ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Solche Gliederheizkörper finden sich daher vorwiegend in älteren Gebäuden.
  • Plattenheizkörper sind moderner, deutlich kompakter und verfügen im Inneren über Lamellen.

Um Plattenheizkörper geht es im weiteren Verlauf. Denn diese flachen Heizungen verfügen oben über ein Abdeckgitter und an der Seite über eine Abschlusswand. Dort befindet sich eine weiße Kappe, oft versehen mit dem Herstellernamen. Deswegen schenken die meisten Leute dieser Kappe keine größere Bedeutung, halten sie eher für einen gezielt angebrachten Werbehinweis.

Doch dahinter verbirgt sich viel mehr. Denn diese Kappe lässt sich lösen. Und das ist auch gut so. Denn wegen der Lamellen neigen Plattenheizkörper dazu, ordentlich Staub anzuziehen und auch nie wieder herauszugeben. Dauerhaft ein Problem, weil Staub die Heizwirkung reduziert.

Deswegen sollten vor Beginn der Heizsaison solche Plattenheizkörper ordentlich gereinigt werden. Das ist eine Arbeit, die gerne vor sich hergeschoben wird, weil die Lamellenreinigung äußerst beschwerlich ist.

Wichtig: Niemals Wasser von oben in die Lamellen kippen. Da die Lamellen in der Regel aus Stahlblech bestehen und über keine Schutzschicht verfügen, kann mit der Zeit Rost auftreten. Dieser zerstört auf Dauer den gesamten Heizkörper. Daher: Hände weg von der Wasserreinigung.

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Weiße Kappe ist mehr als ein Markenschild

Stattdessen kommt jetzt die weiße Kappe ins Spiel. Diese lässt sich mit einem spitzen Gegenstand von der Seitenwand lösen. Dann lüftet sich auch das Geheimnis der Kappe: Es handelt sich um einen geschickt verkleideten Drehverschluss. Die Kappe ist mit dem Kopf einer innenliegenden Schraube verbunden und lässt sich daher einfach herausdrehen.

Anschließend die Seitenwand durch leichtes Anheben vom Heizkörper lösen. In der Regel lässt sich dabei das oben aufliegende Abdeckgitter, welches die Lamellen schützt, gleich mitentfernen. Nun liegen die Lamellen frei zugänglich und lassen sich zumindest etwas einfacher reinigen. Eine Fummelarbeit bleibt es trotzdem.

Grobe Staubflusen können nun zumindest mit dem Staubsauger per Düse entfernt werden. Für die Zwischenräume der Lamellen gibt es im Fachhandel spezielle Heizkörperbürsten.

So ein Reinigungswerkzeug lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst herstellen. Ein Mikrofasertuch und ein dünner, langer Stock oder Ast, mehr braucht es nicht. Das Mikrofasertuch einfach an einem Ende des Stocks oder Astes befestigen, fertig ist das Lamellenreinigungsgerät Marke Eigenbau.

Sind alle Staubflusen und Wollmäuse aus den Lamellen-Zwischenräumen beseitigt, das Abdeckgitter wieder oben auflegen und einrasten sowie die Seitenwand vorsichtig andrücken. Dann mit der weißen Kappe alles wieder verschließen.

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