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Küche, Bad und Wohnraum

Mit diesen Tipps riecht es in der Wohnung immer gut

Duftstäbchen sind eine beliebte Methode, um einen guten Geruch in die Wohnung einziehen zu lassen. Allerdings genügen sie nicht immer, um jeden üblen Geruch zu überdecken
Duftstäbchen sind eine beliebte Methode, um einen guten Geruch in die Wohnung einziehen zu lassen. Allerdings genügen sie nicht immer, um jeden üblen Geruch zu überdecken Foto: Getty Images
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Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

2. Dezember 2025, 17:03 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Wird man beim Öffnen der Wohnungstür nicht nur vom Bewohner, sondern auch von einem angenehmen Duft empfangen, entsteht direkt ein gepflegter Eindruck. Doch nicht nur den Besuchern geht das so. Auch für einen selbst fühlt sich das eigene Zuhause viel wohler an, wenn es gut riecht. myHOMEBOOK verrät Tipps, damit die Wohnung immer gut riecht.

Wo gelebt wird, da entstehen auch Gerüche, die nicht immer gut riechen. Kochen, Wäsche, Müll oder Haustiere können schnell für unangenehme Gerüche sorgen. Obwohl es normal ist, verleiht der Mief schnell einen ungepflegten Eindruck. Ein feiner Duft verleiht jedem Zuhause hingegen sofort eine gepflegte und harmonische Atmosphäre.

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Kochgerüche aus der Küche verbannen

Beim Kochen können viele penetrante Gerüche entstehen, etwa weil man mit geruchsintensiven Lebensmitteln zu tun hat oder weil etwas anbrennt. Eine Dunstabzugshaube ist der erste Schritt, um die Gerüche aufzufangen. Doch das genügt nicht immer. In jedem Fall gilt es, die Gerüche zu neutralisieren. Hierfür kann man Kaffee, Essig, Zitronenschale oder Zimt verwenden. Besonders effektiv ist es, Essig, Zimt oder Zitronenschale in einem Wasserbad aufzukochen. Auch das Räuchern von getrockneten Kräutern wie Salbei kann dabei helfen, dass die Wohnung trotz Fischgericht gut riecht. Hierbei sollte man aufpassen, dass man das Blatt auf einer feuerfesten Schale oder Teller glimmen lässt (es soll nicht brennen).

Der Mülleimer ist eine weitere Quelle für üble Gerüche. Am besten den Müll regelmäßig entsorgen und den Eimer reinigen. Zum Putzen eignet sich Essig. Verdünnt mit Wasser kann man so Bakterien und Keime entfernen, die für den Gestank sorgen. Zusätzlich kann es helfen, eine Zitronenscheibe auf den Grund des Mülleimers zu legen. Die Duftöle können sich verteilen und unangenehme Gerüche überdecken.

Auch interessant: 7 Tipps gegen üblen Geruch im Schlafzimmer

Badezimmer stinkt? Das hilft

Ablagerungen in den Rohren können schnell dazu führen, dass es im Badezimmer unangenehm riecht. In diesem Fall den Abfluss von Haaren und Seifenresten befreien. Mit Essig, Natron und heißem Wasser kann man die Rohre zusätzlich reinigen.

Für einen guten Geruch kann man sorgen, indem man einige Tropfen ätherisches Öl auf die Pappe der Klorolle träufelt. Alternativ kann man das Öl auch auf eine hölzerne Wäscheklammer geben. Am Duschvorhang befestigt, verströmt sie bei jedem Duschen einen angenehmen Duft.

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Mief im Kleiderschrank und Schuhschrank loswerden

Riecht die Kleidung im Schrank leicht muffig, kann es sein, dass sie beim Zusammenlegen noch leicht feucht war. Um den Geruch zu vermeiden, ist es ratsam, darauf zu achten, nur wirklich trockene Kleidung in den Schrank zu legen oder zu hängen. Eine Schale mit Reis kann zusätzlich helfen. Stellt man sie in den Kleiderschrank, nimmt der Reis die Feuchtigkeit auf. Damit es besonders gut riecht, kann man ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzugeben.

Ähnlich ist es auch im Schuhschrank. Im Laufe des Tages schwitzen wir – auch an den Füßen. Der Schweiß sammelt sich in den Schuhen. Stellt man sie nach dem Ausziehen direkt in den Schuhschrank zurück, gelangt die Feuchtigkeit in das Möbelstück. Eine Schale mit Reis, Natron oder Salz kann dabei helfen, die Restfeuchtigkeit aufzunehmen. In der Regel binden die Hausmittel auch gleich mögliche unangenehme Gerüche. Wer den eigenen Schuhen einen Extra-Frische-Kick verleihen möchte, kann erneut wenige Tropfen eines ätherischen Öls hinzugeben.

Grundsätzliche Tipps für guten Geruch in der Wohnung

Schlechte Gerüche entstehen in der Regel durch Bakterien und Keime. In einem feuchten Klima fühlen sich die Mikroorganismen besonders wohl und vermehren sich schnell weiter. Um Gerüche zu vermeiden, sollte man also auf das Raumklima achten. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann man durch regelmäßiges Lüften regulieren. Wichtig: Bitte das Fenster nicht nur ankippen, sondern stoßlüften. Auch Pflanzen können helfen, das Klima im Zimmer zu verbessern.

Ordnung halten ist eine weitere grundlegende Maßnahme, die dazu beiträgt, dass es in der Wohnung immer gut riecht. Durch regelmäßiges Putzen können unangenehme Gerüche im Abfluss oder Mülleimer entstehen. Insbesondere bei Haustierhaltern ist das Reinigen der Wohnung inklusive der tierischen Gegenstände essenziell, damit es nicht nach Hund, Katze oder Kaninchen riecht.

Lena Hackauf
myHOMEBOOK-Redaktion

Hunde und Katzen müssen nicht stinken

„Ein nasser Hund riecht nicht gerade gut. Das ist ganz normal, wenn man bedenkt, in welchem modrigen Tümpel der Vierbeiner gespielt hat. Im trockenen Zustand muss das Fell von Hund und Katze jedoch nicht unangenehm riechen. In der Regel kann der zumeist unliebsame Geruch auf eine Futterunverträglichkeit zurückzuführen sein. Bei meiner Katze Harley Quinn war das der Fall. Und auch bei den Hunden meiner Eltern weiß ich: Je nachdem, was sie zu fressen bekommen, riechen sie etwas anders.“

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