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Reparieren und renovieren

Wie oft sollte man Parkett schleifen?

Wie oft sollte man Parkett schleifen?
Beim Schleifen von Parkett kann man viele Fehler machenFoto: Getty Images

Entdeckt man im Parkett Kratzer oder Macken, kann man diese in Eigenregie reparieren, indem man den Boden abschleift. Wichtig ist, dass man es richtig macht – und nicht zu häufig.

Parkett lässt sich mehrfach überarbeiten – das sollten aber Laien aber besser nicht alleine tun. Das rät die Heimwerker-Schule DIY-Academy. Zwar lässt sich Parkett mehr als nur einmal schleifen, um Kratzer und Flecken zu entfernen, allerdings ist dies nur im Millimeterbereich möglich.

Schäden bei häufigem Schleifen von Parkett

Wie häufig Parkett sich schleifen lässt, hängt von der Stärke der Laufschicht ab, erläutert der Verband der Deutschen Parkettindustrie. Diese Schicht sei bei Mehrschichtparkett zwischen 2,5 und 6 Millimeter dick, bei Massivparkett bis zu 22 Millimeter. In der Regel werden jeweils 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen. Der Verband erläutert, dass bei vier Millimetern Stärke der Boden bis zu zweimal aufgearbeitet werden kann und immer noch eine ausreichend dicke Laufschicht übrig sei. Gleiches gilt auch für Wasserflecken auf dem Boden, Risse im Holz oder Abplatzungen: Hier sollte man besser einen Profi zurate ziehen, rät die DIY Academy.

Auch interessant: Parkett, Laminat, Linoleum – was ist der Unterschied?

Wenn Sie kleine Schäden in Ihrem Boden finden, müssen Sie das Parkett nicht sofort schleifen. Viele Macken lassen sich auch weniger aufwendig beheben. Wie Sie dabei vorgehen müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel:

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