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Küche und Bad

5 Zeichen, dass man seinen Abfluss reinigen sollte

Wenn der Abfluss verstopft ist, kann man mit einem Kolben nachhelfenFoto: Getty Images

Verstopfte Abflüsse können ganz schön nerven. Sie verhindern, dass das Wasser sauber abläuft, stinken und können sogar ein Gesundheitsrisiko darstellen. Man sollte sich darüber im Klaren sein und mit der Abflussreinigung nicht allzu lange warten.

Steht das Wasser schon wieder im Wasch- oder Spülbecken und will einfach nicht ablaufen? Dabei hat man doch entsprechende Vorkehrungen getroffen und Abflusssiebe gekauft, um gröbere und unerwünschte Essensreste oder Haare abzufangen. Aber irgendwie scheint das nicht zu helfen. Vielleicht hätte man den Abfluss öfter mal reinigen sollen. An welchen Zeichen kann man feststellen, dass es soweit ist?

Wie funktioniert ein Abfluss?

In Zeiten von Geruchsverschlüssen und Abflussbelüftungen sollte man meinen, man hätte die sanitären Einrichtungen zu Hause im Griff. Aber leider haben diese genialen Erfindungen auch einen negativen Aspekt: Sie verstopfen! Ein Siphon hält dank seines u-förmigen Rohrsystems immer eine bestimmte Wassermenge zurück. Konstruktionsbedingt ist somit immer ein Teil des Siphons mit Wasser gefüllt. Was dafür sorgt, dass keine unerwünschten Gerüche aus der Kanalisation ins Haus gelangen.

Und wo ist nun der Haken? Warum sollte man den Abfluss öfters reinigen? Durch die u-förmige Konstruktion sammeln sich dort, wo sich das Wasser befindet, leichter Abfallreste, Schmutz und Haare. Das kann zu einer temporären Verstopfung führen und unnötige Bakterien und Schimmelbefall begünstigen. Zunächst merkt man von diesem Befall, der auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann, gar nichts, denn das Wasser läuft gut ab. Aber wie lange? Was sind die ersten Anzeichen und wann sollte man den Abfluss reinigen?

1. Das Wasser steht

Ob nun im Waschbecken, in der Badewanne oder in der Dusche – wenn das Wasser nicht mehr abläuft und steht, ist das ein sicheres Anzeichen, dass der Abfluss verstopft ist. Nun wird es Zeit, den Abfluss zu reinigen. Das kann man meist selbst machen. Entweder mit einer Saugglocke oder einer Reinigungsspirale.

Bei der Reinigung von Dusche und Badewanne ist es empfehlenswert, eine Reinigungsspirale zu verwenden. Bei einem Waschbecken kann man zunächst versuchen, mit einem Kolben die Verstopfung zu beseitigen. Danach ist es jedoch empfehlenswert, den Geruchsverschluss abzuschrauben, um ungewolltes Überbleibsel zu entfernen und zu reinigen.

2. Unangenehme Gerüche

Unangenehme und muffige Gerüche zu Hause sind manchmal gar nicht so leicht zu lokalisieren. Zeigen sich diese Ausdünstungen dabei in der Nähe einer Abflussöffnung, kann man getrost davon ausgehen, dass der Abfluss verstopft ist.

Auch da gilt primär, die Verstopfung aufzulösen und die Gegenstände, die für die Ansammlung im Rohr und den scheußlichen Geruch verantwortlich sind, zu entfernen. Danach sollte man den Bereich um die Abflussöffnung gründlich sauber machen, desinfizieren und von üblen Gerüchten befreien. Dazu kann man gerne Backpulver und Essig verwenden. Das sollte den Geruch dann endgültig beseitigen.

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3. Ungeziefer rund um den Abfluss

Sollten sich Schwärme winziger Fliegen um den Abfluss in der Küche oder im Bad aufhalten, könnte das ein Indiz für einen Befall mit Abflussfliegen sein. Abflussfliegen lieben organische Abfälle, die sich meist in den Abflüssen sammeln. Das ist die perfekte Brutstätte, den dort können sich die Plagegeister gut vermehren. Aber keine Panik! Mit der Backpulver-Essig-Kombination kann man auch bei einem solchen Befall Abhilfe schaffen. Auch da sollte man Haar, Schmutz und Ablagerungen entfernen, worauf die Fliegen ihre Eier legen können. Wenn der Abfluss nach dem Saubermachen gereinigt ist, sollten die Abflussfliegen auch nicht mehr wieder kommen.

4. Der Abfluss macht komische Gluckergeräusche

Wenn es im Abfluss anfängt zu gluckern, ist es noch lang kein Grund zur Panik. Jedoch sollte man sich darauf einstellen, dass man den Abfluss bald reinigen sollte. Denn womöglich bahnt sich eine Verstopfung an.

Durch die Ablagerungen wird es immer enger im Abflussrohr. Das hat zur Folge, dass das Wasser nicht mehr so gut abfließen kann. Dabei entstehen dann die sogenannten Entlüftungsgeräusche. Nun wäre es auf jeden Fall angebracht, den Abfluss zu reinigen. Am besten dafür geeignet sind Abflussreiniger auf Enzym-Basis. Meistens beansprucht eine solche Behandlung etwas Zeit, deswegen sollte man den Abfluss zu Zeiten reinigen, in denen er nicht dringend benötigt wird.

Auch interessant: Warum ist der Abfluss in der Badewanne nicht in der Mitte

5. Der Abfluss gluckert beim Spülen der Toilette

Wenn es aus der Dusche oder Badewanne gluckert, wenn man die Toilette betätigt, könnte das auch ein Hinweis auf eine Verstopfung sein. Deswegen sollte man zunächst sämtliche Abflüsse im Badezimmer mit einem Klebeband abkleben und dann nochmals die Toilette spülen. Somit kann man den Wasserfluss direkt auf die vermeintlich verstopfte Stelle richten. Sollte das Gluckern dann immer noch vorhanden sein, muss man leider das Problem an der Wurzel packen und die Stelle ausfindig machen.

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