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Wohntrend aus Japan und Skandinavien

Wie richtet man im „Japandi“-Stil ein?

Japandi – wie man nach dem japanisch-skandivanischen Wohntrend einrichtet
„Japandi“ verbindet japanische und skandinavische Einflüsse in den eigenen vier WändenFoto: iStock / FollowTheFlow

Japanische und skandinavische Einrichtungsmethoden sind schon lange im Trend. Besonders angesagt ist jetzt aber eine Kombination aus beiden: „Japandi“. Was man sich unter dem Hybrid unter den Wohntrends vorstellen kann und wie man ihm entsprechend einrichtet, lesen Sie hier.

Der Wohnstil „Japandi“ ist nichts für diejenigen, die im Dekorieren aufgehen und ihre Zimmer so voll wie möglich stellen. Der Stil ist genau das Gegenteil davon: minimal, funktional und dabei trotzdem gemütlich und beruhigend. Im Grunde geht es ähnlich wie bei den Wohnstilen Hygge oder Lagom darum, sich selbst, die Einrichtung und den Konsum auf ein Minimum zu reduzieren. Und die eigenen vier Wände dabei noch elegant und einen Hauch rustikal wirken zu lassen.

Grundregeln des Wohntrends „Japandi“

  1. schlichte Formen
  2. weniger ist mehr – vor allem bei Dekoration
  3. filigrane, funktionale Möbel
  4. Naturmaterialien und -farben

Nach „Japandi“ einrichten

1. Raumaufteilung

Im Fokus von „Japandi“ steht der Minimalismus. Daher sollten Räume strukturiert und keinesfalls überfüllt sein. Es braucht freie Flächen, klar definierte Bereiche und einfache Designs bei der Einrichtung.

2. Möbel

Wer seine Wohnung nach „Japandi“ einrichtet, greift auf multifunktionale, einfach konstruierte Möbel ohne große Verzierungen zurück. Getreu der Devise: Weniger ist mehr! Sowohl im Scandi- als auch im japanischen Stil dominiert Holz die Einrichtung. Liebhaber des skandinavischen Interieurs wählen helle Holzarten, die des japanischen dagegen dunklere oder Bambus. Wer sich nicht entscheiden kann, muss auch nicht – ein Möbel-Mix ist eine gute Alternative.

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3. Materialien

Dieser Wohntrend lebt von natürlichen Materialien, vor allem Holz dominiert Möbel sowie Dekorationsartikel. Außerdem gerne gesehen: Keramik, Terrakotta-Töpfe, Leinen, Bast oder Rattan.

4. Farben

Genauso natürlich fallen auch die Farben bei einer Einrichtung nach „Japandi“ aus. Je nachdem, ob man den skandinavischen oder den japanischen Stil bevorzugt, ändert sich die Farbpalette. Scandi lebt von Weiß, Beige und Grau, japanisch hingegen von Schwarz und natürlichen Farben wie Blau, Grün, Braun oder dunklem Lila – alle in kräftigen Nuancen.

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5. Dekoration

Obwohl „Japandi“ vom Minimalismus lebt, darf durchaus dekoriert werden. Allerdings in Maßen und eher funktional als schmückend. Deko-Artikel sind am besten handgefertigt und aus natürlichen Materialien. Ein paar Bücher, Bilder in gediegenen Farben und mit klaren Linien passen auch ins Interieur. Kontraste kann man durch Kissen und andere Wohntextilien setzen. Wichtig sind schwarze Details, die sich sowohl in den Möbeln als auch in den Accessoires wiederfinden.