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Breitet sich in Deutschland aus

Ist die Asiatische Hornisse gefährlich?

Asiatische Hornisse breitet sich in Deutschland aus
Die Asiatische Hornisse breitet sich auch in Deutschland ausFoto: Getty Images

Ursprünglich stammt die Asiatische Hornisse aus Südostasien. Durch den Güterverkehr wurde das Insekt aber nach Europa eingeschleppt und breitet sich hier aufgrund der Globalisierung und des Klimawandels immer weiter aus. Mittlerweile ist die Hornisse auch in Deutschland entdeckt worden. Wie gefährlich ist sie und was sollte man tun, wenn man eine im Garten entdeckt?

Große Teile Frankreichs sind bereits von der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) besiedelt, die eine kleinere Verwandte der europäischen Hornisse Vespa crabro ist. Auch in den Nachbarländern kommt sie immer häufiger vor – so auch in Deutschland. Zwar handelt es sich hier noch um Einzelfunde, doch die Umstände begünstigen die Verbreitung, wie der NABU informiert.

Asiatische Hornisse erkennen

Ein Volk umfasst zwischen 1000 und 2000 Asiatische Hornissen. Die Königin des Stamms wird bis zu 30 Millimeter groß, Arbeiterinnnen hingegen nur bis zu 24 Millimeter. Die ausgewachsenen Insekten ernähren sich von Baumsäften, Blütennektar und Fallobst, die Larven brauchen eiweißreiches Futter wie andere Insekten, darunter beispielsweise auch Honigbienen.

Auch interessant: Was ist an den Vorurteilen gegen Hornissen und Wespen eigentlich dran?

Nicht mit der Asiatischen Riesenhornisse verwechseln

Wichtig ist, zwischen der Asiatischen Hornisse und der Asiatischen Riesenhornisse zu unterscheiden. Letztere verbreitet sich seit 2020 in den USA und gilt dort als „Honigbienenkillerin“, in Deutschland kommt sie aber nicht vor. Wie der Name verrät, ist diese Hornissenart riesig. Die Königin eines Volks kann bis zu fünfeinhalb Zentimeter groß werden.

Wie gefährlich ist die Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist nicht gefährlicher als Wespen oder Bienen, die Wirkung ihres Gifts ist ebenfalls nicht aggressiver. Die Insekten legen ihre Nester bevorzugt in Baumwipfeln in Höhen von etwa zehn Metern an. Sie sind in der Regel friedlich und defensiv. Nur, wenn sich jemand ihrem Nest nähert, reagieren sie empfindlich und greifen an. Daher empfiehlt sich bei einem Fund im Garten, Abstand zu halten und im Notfall einen Experten zu kontaktieren, der eine Umsiedlung durchführen kann.



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