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Steuerpflicht

Was von der Energiepreispauschale wirklich übrig bleibt

Energiepreispauschale
Eigentlich bekommen Arbeitnehmer im September eine Energiepreispauschale von 300 Euro. Nicht alles landet davon auf dem KontoFoto: Getty Images

Im September gibt es als Ausgleich für die stark gestiegenen Energiepreise die sogenannte Energiepreispauschale. 300 Euro brutto beträgt sie. Doch wie viel davon landen letztlich auf dem Konto?

300 Euro obendrauf gibt es für alle einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen. Wie viel nach Steuerabzug übrig bleibt, hängt vom Einzelfall ab. Die Bundesregierung hat jedoch einmal die durchschnittliche Steuerbelastung berechnet. Wie viel von der Energiepreispauschale wirklich auf dem Konto landet, erfahren Sie hier.

Energiepreispauschale – wie viel bleibt übrig?

Das Ergebnis: 107 der 300 Euro muss man an den Fiskus abführen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Dieser Betrag gilt für einen Durchschnitts-Vollzeitbeschäftigten, wenn keine weiteren Abzugsbeträge zur steuerlichen Berechnung hinzugezogen werden. Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst eines Vollzeitlers lag laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2021 bei 54.304 Euro.

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Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle?

Was bei der Energiepreispauschale im Einzelfall beim Steuerzahler ankommt, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen mitunter:

  • Wie hoch ist der Jahresbruttolohn?
  • Welche Steuerklasse liegt vor?
  • Gibt es weitere Einkünfte oder Sonderausgaben?
  • Welche außergewöhnlichen Belastungen werden geltend gemacht?

Der Staat jedenfalls gibt nach Angaben der Bundesregierung für die Energiepreispauschale 13,8 Milliarden Euro aus. Zieht man die wieder eingehenden Steuereinnahmen ab, bleiben Kosten von rund 10,4 Milliarden Euro.

mit Material der dpa

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