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Pollen, Zigarettenrauch, Lösemittel

Wenige Luftreiniger säubern Raumluft laut Stiftung Warentest

Luftreiniger bei Stiftung Warentest untersucht
Wie filtern Luftreiniger Zigarettenrauch? Um die Frage zu beantworten, hat eine Qualmmaschine der Stiftung Warentest Normzigaretten kontrolliert abgebrannt.Foto: Getty Images

Luftreiniger sollen die Raumluft verbessern. Stiftung Warentest hat mehrere Geräte untersucht – und die Ergebnisse fielen unterschiedlich aus.

So mancher Allergiker setzt große Hoffnungen in diese Geräte: Luftreiniger sollen Partikel wie Feinstaub aus der Raumluft filtern. Die Stiftung Warentest hat sieben Luftreiniger getestet, zu Preisen zwischen 249 und 425 Euro.

Luftreiniger in drei Szenarien im Test

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „test“ (03/2020) untersuchen die Experten der Stiftung Warentest die Luftreiniger in drei Szenarien: Was bringen sie bei Pollen, Zigarettenrauch und Lösemitteln wie etwa Formaldehyd – also chemischen Verbindungen aus Lacken, Klebstoffen und Möbeln?

Nur zwei Geräte bekamen eine gute Gesamtbewertung

Die Ergebnisse des Luftreiniger-Tests fallen dabei unterschiedlich aus. Bei der Gesamtbewertung bekamen zwei Geräte die Note „gut“. Drei Geräte schnitten „befriedigend“ ab und zwei nur „ausreichend“. Beim Thema Blütenpollen schnitten immerhin sechs von sieben Geräte mit „gut“ ab: Aus einem 16 Quadratmeter großen Raum verschwanden mindestens 90 Prozent der Pollen innerhalb von zehn Minuten.

Wenn die Leistung nachlässt

Gegen Formaldehyd sollen die Aktivkohlefilter in den Geräten helfen. Doch mehrere Luftreiniger schnitten hier „mangelhaft“ ab.

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Auch Ersatzfilter für Luftreiniger im Test

Fällt die Leistung deutlich ab, kann dies bedeuten, dass die Geräte häufig einen Ersatzfilter brauchen. Diese kosten laut Warentestern je nach Anbieter rund 40 bis 140 Euro. Je nach Modell sollte man die Filter alle sechs Monate bis drei Jahre wechseln – ein teurer Spaß. Verbraucher sollten sich dabei nicht von Quadratmeterangaben auf der Packung in die Irre führen lassen. Diese seien wenig aussagekräftig, warnen die Experten. Ein besserer Richtwert sind Angaben zum Volumen.