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Das sollte man tun, wenn die Amaryllis verblüht ist

Eine Amaryllis muss nach der Blüte nicht entsorgt werden, man kann ihr Leben verlängern
Eine Amaryllis muss nach der Blüte nicht gleich entsorgt werden Foto: Getty Images/Anastasiia Sapozhnikova
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

27. Januar 2026, 10:50 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Mit ihren imposanten Blüten gehört die Amaryllis zu den beliebtesten Winterblühern. Doch kaum ist die letzte Blüte verwelkt, stellt sich für viele die Frage: Was nun? Wegwerfen sollte keine Option sein. Wer die Pflanze jetzt richtig behandelt, kann sich im nächsten Winter erneut über kräftige Blüten freuen.

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Verblühtes entfernen, Blätter stehen lassen

Sobald die Blüten verwelkt sind, sollte man sie abschneiden. Der Stängel folgt, sobald er ebenfalls vertrocknet ist. Solange er noch grün ist, betreibt er Fotosynthese. Die Blätter hingegen bleiben unbedingt erhalten. Sie sind entscheidend für die weitere Entwicklung der Pflanze, denn über sie sammelt die Amaryllis Energie und lagert Nährstoffe in der Zwiebel ein – die Grundlage für die nächste Blüte.

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Weiter pflegen wie eine Grünpflanze

Nach der Blüte beginnt für die Amaryllis eine Phase intensiven Wachstums. Jetzt braucht sie einen hellen Standort, idealerweise auf einer Fensterbank oder ab dem späten Frühjahr im Freien an einem geschützten, sonnigen Platz. Gegossen wird regelmäßig, Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Etwa alle zwei Wochen empfiehlt sich eine Gabe Flüssigdünger für Blüh- oder Zwiebelpflanzen.

Frische Luft tut gut

Sobald keine Spätfröste mehr drohen, kann die Amaryllis ins Freie ziehen – etwa auf Balkon, Terrasse oder in den Garten. Dort entwickelt sie besonders kräftige Blätter und legt Reserven an. Wichtig ist, den Topf langsam an die Sonne zu gewöhnen, um Blattverbrennungen zu vermeiden.

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Schrittweise zur Ruhe führen

Ab dem Spätsommer wird die Amaryllis langsam auf die Ruhezeit vorbereitet. Das Gießen wird nach und nach reduziert, auch das Düngen wird eingestellt. Die Blätter beginnen nun von selbst, gelb zu werden und einzuziehen. Dieser Vorgang ist wichtig, weil die Pflanze dabei Nährstoffe in der Zwiebel speichert. Die Blätter werden erst entfernt, wenn sie vollständig vertrocknet sind. Anschließend bleibt die Zwiebel trocken im Topf stehen.

Vorbereitung auf die nächste Blüte

Sobald das Laub komplett abgestorben ist, kommt die Zwiebel für mehrere Wochen an einen kühlen, eher dunklen Ort, etwa in einen Kellerraum oder einen ungeheizten Flur. In dieser Zeit wird kaum oder gar nicht gegossen. Zeigt sich nach einigen Wochen ein neuer Austrieb aus der Mitte der Zwiebel, wird die Amaryllis wieder heller und wärmer gestellt und vorsichtig angegossen. Damit beginnt der nächste Blühzyklus.

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