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Diva der Weihnachtspflanzen

So hat man lange etwas von seiner Amaryllis

Die Amaryllis pflegen und überwintern
Mit ihren großen Blüten zieht die Amaryllis die Aufmerksamkeit auf sichFoto: Getty Images

Pünktlich zu Weihnachten zeigt die Diva ihre ganze Pracht: Die Amaryllis zieht mit ihren großen Blüten, in Szene gesetzt durch ihren hohen Stiel, im Advent alle Blicke auf sich. Damit man lange etwas von ihr hat, sollte man einige Tipps für die Pflege beherzigen.

Der Advent ist die Zeit des Wartens und der Vorfreude. Auch deswegen passt die Amaryllis ganz hervorragend in den Dezember. Die Pflanze wächst Stück für Stück und Tag für Tag und lässt einen daran teilhaben: Zunächst schiebt sich der Blütenstiel aus der Knolle, danach formt sich die Knospe, um dann als Höhepunkt – passend zur Weihnachtsfeier – die Blüte zur Schau zu stellen. Dabei reichen die verschiedenen Blütenfarben vom dunklen Rot über Lachsfarben und gezeichneten Blüten bis zu strahlendem Weiß. Kein Wunder, dass die Floristik die aus Südamerika stammende Lilie nutzt – unter anderem wegen ihrer langen Haltbarkeit. Um die zu garantieren, muss man die Amaryllis aber richtig pflegen.

Pflegen, statt wegwerfen

So sehr Pflanzenliebhaber die volle Blüte der Amaryllis herbeisehnen, so nachlässig gehen sie anschließend mit ihr um. Denn mittlerweile ist sie längst zur Wegwerfpflanze degradiert. Vor allem dann, wenn die Knolle beim Kauf in Wachs getaucht oder direkt von Plastik umgeben ist.

Im Frühjahr ist dann umtopfen in frisches Substrat angesagt, dabei sollten Wurzeln und alles Welke abgeschnitten werden. Ab September ist sie dann an einer kühlen Stelle trocken zu halten, dann treibt sie wieder neue, schöne Blüten aus.

Und auch während der Blühphase ist die Pflege der Amaryllis simpel: Dann braucht sie schlicht Wasser – am besten über einen Untersetzer, damit sich die Knollenpflanze über die dicken Wurzeln das Nötige selbst besorgen kann. Die Amaryllis – für Pflanzenliebhaber eine der schönsten Bescherungen der Weihnachtszeit.

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Vorsicht: Die Amaryllis ist giftig

Interessant ist der Background der Pflanze: Die Amaryllis ist hervorgegangen aus Züchtungen und Kreuzungen – eine Hybride, die zur Gattung Hippeastrum oder Rittersterne gehört. Der landläufige Name Amaryllis hat sich eingebürgert, ist aber eigentlich falsch, da sie nach botanischer Systematik nicht zu den Amaryllisgewächsen gehört. Und dennoch: Alle Teile der Schönheit sind stark giftig. Die Zwiebel ist sogar hochtoxisch. Daneben gehören zur Pflanze der hohle Blütenstandsschaft und zwei zungenförmige Laubblätter, die oberen Ende zugespitzt sind. Die Größe der trichter- und glockenförmigen Blüten sucht ihresgleichen: Sie können bis zu 20 cm groß werden.