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Wie man das Einblatt im Winter pflegen sollte

Im Winter sollte man bei der Pflege des Einblatts ein paar Dinge beachten
Im Winter sollte man bei der Pflege des Einblatts ein paar Dinge beachten Foto: Getty Images/Liliya Filakhtova
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

15. Januar 2026, 14:59 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

In der kalten Jahreszeit verändern sich die Bedingungen in Wohnräumen spürbar: Das Licht ist schwächer, die Luft trockener, die Temperaturen oft ungleichmäßig. Viele Zimmerpflanzen reagieren darauf empfindlich – auch das Einblatt. Worauf sollte man bei der Pflege der Zimmerpflanze im Winter achten?

Das Einblatt (Spathiphyllum), auch Scheidenblatt oder Friedenslilie genannt, ist mit seinen dunkelgrünen, glänzenden Blättern und den markanten weißen Hochblättern oft ein verlässlicher Blickfang. Diese Kombination aus dekorativem Erscheinungsbild und vergleichsweise einfacher Pflege macht es zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen. Damit das auch im Winter so bleibt, sollten seine besonderen Ansprüche beachtet werden.

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1. An ausreichend Licht denken

Das Einblatt benötigt, wie viele Pflanzen, genug Licht zum Wachsen. Auch der Winter macht keine Ausnahme. In der dunklen Jahreszeit benötigt das Einblatt möglichst viel Helligkeit, ohne direkter Sonne ausgesetzt zu sein. Ein Platz in Fensternähe ist gut geeignet, da das wenige vorhandene Tageslicht dort am besten genutzt wird.

Direkte Sonneneinstrahlung, vor allem hinter Glas, kann jedoch zu Blattverbrennungen führen. Steht die Pflanze zu dunkel, verlangsamt sich das Wachstum deutlich und die Bildung neuer Blüten bleibt meist aus.

2. Das Einblatt liebt Wärme auch im Winter

Als tropische Pflanze bevorzugt das Einblatt gleichmäßige, hohe Temperaturen. Ideal sind Werte im Bereich normaler Wohnraumtemperaturen. Kälte unterhalb von etwa 16 Grad schwächt die Pflanze und kann zu Wachstumsstörungen führen. Besonders ungünstig sind kalte Fensterbänke, Zugluft oder Standorte in der Nähe häufig geöffneter Fenster.

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3. Gießen nicht unterschätzen

Man sollte das Einblatt regelmäßig und mit Maß gießen, sodass die Erde gleichmäßig leicht feucht bleibt, ohne nass zu sein. Die nächste Wassergabe erfolgt erst, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Überschüssiges Wasser im Übertopf sollte man konsequent entfernen.

Am besten eignet sich weiches, zimmerwarmes Wasser, etwa Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser. Steht im Winter kein Regenwasser zur Verfügung, kann man in Ausnahmefällen auch sauberen Schnee verwenden, den man vollständig schmelzen lässt und auf Zimmertemperatur bringt.

4. Die passende Feuchtigkeit im Winter

Trockene Heizungsluft stellt im Winter eine besondere Belastung dar. Darauf reagiert das Einblatt häufig mit braunen Blattspitzen oder einem insgesamt matteren Erscheinungsbild. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit wirkt dem entgegen. Regelmäßiges Besprühen mit kalkarmem Wasser oder eine zusätzliche Befeuchtung der Raumluft helfen, die Pflanze gesund zu halten.

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