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3 typische Gründe, warum Zimmerpflanzen den Winter nicht überstehen

Im Winter leiden unsere Zimmerpflanzen an veränderten Bedingungen. Das lässt sich jedoch vermeiden.
Im Winter leiden unsere Zimmerpflanzen an veränderten Bedingungen. Das lässt sich jedoch vermeiden. Foto: Getty Images/Sloot
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

17. November 2025, 17:08 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Im Winter haben viele Zimmerpflanzen Schwierigkeiten, gesund zu bleiben. Selbst robuste Arten haben Probleme. Das liegt daran, dass sich in der kalten Jahreszeit viele Bedingungen in Innenräumen verändern. Licht, Luft und Temperatur – alles, was Pflanzen zum Leben benötigen – sind nun anders als im Sommer. myHOMEBOOK-Pflanzenexpertin Franka Kruse-Gering benennt drei Gründe, warum Zimmerpflanzen den Winter nicht überstehen und welche Fehler man vermeiden sollte.

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Darum ist der Winter für Zimmerpflanzen problematisch

Im Winter steht die Sonne tiefer, die Tage sind deutlich kürzer und das Licht ist schwächer. Gleichzeitig läuft die Heizung, wodurch die Luft trocken wird. Regelmäßiges Lüften sorgt zusätzlich für Temperaturschwankungen und Zugluft. All das bedeutet Stress für Pflanzen. Sie wachsen langsamer, verbrauchen weniger Wasser und reagieren empfindlicher auf Veränderungen.

1. Zu wenig Licht

Der Lichtmangel ist das größte Problem im Winter. Selbst an hellen Fenstern reicht das Tageslicht oft nicht aus. Pflanzen stellen ihr Wachstum weitgehend ein, während sie im Sommer kräftig gedeihen. Wird trotzdem weiter gegossen oder gedüngt wie in der warmen Jahreszeit, faulen die Wurzeln leicht. Besonders tropische Arten wie Monstera oder Calathea sind betroffen. Ein möglichst heller Standort ist wichtig – idealerweise direkt am Fenster, da dort das Licht am stärksten ist. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter nicht die kalte Fensterscheibe berühren, da dies zu Kälteschäden führen kann. Eine zusätzliche Pflanzenlampe kann helfen, bis im Frühjahr wieder mehr Sonnenlicht zur Verfügung steht.

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2. Zu viel Wasser

Viele Zimmerpflanzen werden im Winter überwässert. Da sie bei Lichtmangel kaum wachsen, benötigen sie deutlich weniger Wasser. Feuchte Erde bleibt länger nass, und Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule. Gelbe Blätter oder ein muffiger Geruch aus dem Topf sind Warnzeichen. Es genügt, erst zu gießen, wenn die oberste Erdschicht trocken ist, und überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer zu entfernen.

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3. Trockene Heizungsluft

Heizungsluft entzieht den Blättern Feuchtigkeit und macht sie anfällig für Schädlinge wie Spinnmilben. Besonders Pflanzen mit dünnen oder großen Blättern – etwa Ficus, Farn oder Philodendron – leiden darunter. Eine Schale mit Wasser auf der Heizung, regelmäßiges Besprühen der Blätter oder der Einsatz eines Luftbefeuchters helfen, die Luftfeuchtigkeit zu verbessern.

So kann man seinen Zimmerpflanzen im Winter helfen

Zimmerpflanzen brauchen im Winter vor allem Ruhe und angepasste Pflege. Sie sollten möglichst hell stehen, am besten direkt am Fenster, wo das Licht am stärksten ist. Wichtig ist dabei, dass die Blätter nicht die kalte Fensterscheibe berühren, um Kälteschäden zu vermeiden. Beim Lüften hilft es, die Pflanzen kurzzeitig beiseitezustellen oder mit einem Vorhang abzuschirmen. Gegossen wird nur sparsam – erst, wenn die Erde oben trocken ist, und Staunässe sollte vermieden werden. Gegen trockene Heizungsluft helfen Wasserschalen, Luftbefeuchter oder regelmäßiges Besprühen. Wer diese einfachen Maßnahmen beachtet, sorgt dafür, dass die Pflanzen gesund durch die kalte Jahreszeit kommen.

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