21. Januar 2026, 6:14 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Im Winter verändern sich die Bedingungen für Zimmerpflanzen deutlich. Weniger Tageslicht, trockene Heizungsluft und gleichbleibend warme Raumtemperaturen beeinflussen auch die Monstera. In dieser Zeit verlangsamt sich ihr Wachstum spürbar, und der Pflegebedarf verschiebt sich. Eine angepasste Winterpflege hilft dabei, die Pflanze stabil zu halten und typische Probleme der kalten Jahreszeit zu vermeiden.
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Der Standort ist besonders wichtig
Im Winter ist das natürliche Lichtangebot deutlich eingeschränkt. Die Monstera sollte deshalb so hell wie möglich stehen, idealerweise in Fensternähe, aber nicht genau an der Fensterscheibe. Ein Platz mit indirektem Licht ist optimal, doch selbst ein paar sanfte Sonnenstrahlen schaden ihr in dieser Jahreszeit nicht. Wichtig ist, sie vor kalter Zugluft zu schützen, etwa durch häufiges Lüften bei Minusgraden. Gleichzeitig sollte sie nicht direkt über einer Heizung stehen, da die warme, trockene Luft die Blätter belastet. Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad sind ideal, kurzfristig kommt die Pflanze auch mit etwas kühleren Werten zurecht.
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Bitte nicht ertränken
Da die Monstera im Winter kaum wächst, benötigt sie deutlich weniger Wasser als im Sommer. Die Erde sollte vor dem nächsten Gießen in den oberen Zentimetern gut antrocknen. Erst dann wird erneut gegossen, am besten mit zimmerwarmem Wasser. Staunässe ist jetzt der größte Feind, denn sie führt schnell zu Wurzelfäule. Überschüssiges Wasser im Übertopf sollte deshalb immer ausgegossen werden.
Das kleine Extra bei der Pflege im Winter
Die trockene Heizungsluft stellt im Januar eine der größten Herausforderungen dar. Die großen, dekorativen Blätter der Monstera reagieren darauf oft empfindlich. Regelmäßiges Besprühen mit kalkarmem, lauwarmem Wasser hilft, das Mikroklima zu verbessern. Zusätzlich tut es der Pflanze gut, wenn ihre Blätter gelegentlich mit einem feuchten Tuch vom Staub befreit werden. So können sie das wenige Winterlicht besser aufnehmen und bleiben gesund.