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Auf eine Fliedersorte sollte man im Garten lieber verzichten

Der Gewöhnliche Flieder sieht schön aus, duftet gut, aber gilt als invasiv
Der Gewöhnliche Flieder sieht schön aus, duftet gut, aber gilt als invasiv Foto: Getty Images
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Katharina Regenthal
Redakteurin

1. Mai 2026, 12:34 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Blühender Flieder begeistert mit seinem intensiven Duft und seinen üppigen Blüten in Lila, Weiß oder Rosa. Er gilt als klassischer Vorbote des Sommers und ist in vielen Gärten sowie entlang von Wegen zu finden. Die attraktiven Sträucher sorgen für eine besondere Atmosphäre und ziehen oft bewundernde Blicke auf sich. Doch bei aller Schönheit ist Vorsicht geboten: Nicht jede Fliedersorte eignet sich gleichermaßen für den Garten. Vor allem der Gemeine Flieder (Syringa vulgaris) kann problematisch sein und ist daher nicht immer die beste Wahl für Hobbygärtner. myHOMEBOOK erklärt, was dahinter steck.

Warum man auf den Gemeinen Flieder besser verzichten sollte

Gemeiner Flieder – der Name verheißt schon nichts Gutes. Wie alle anderen Fliedersorten duftet auch der Gemeine Flieder, der auch gewöhnlicher Flieder genannt wird, herrlich, und dennoch sollte man ihn lieber aus dem Garten verbannen. Die Pflanze wird vom Bundesamt für Naturschutz als invasive Art eingestuft. Es wird angenommen, dass er heimische Arten verdrängt und so die Artenvielfalt gefährdet. Ursprünglich kommt er aus Südosteuropa und wurde schon vor hunderten Jahren nach Deutschland gebracht.

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Neben der Gefährdung der Artenvielfalt gibt es aber noch einen anderen Grund, warum man auf den Gemeinen Flieder im Garten besser verzichten sollte. In einem TikTok-Video heißt es, dass die Blüten zwar intensiv süß duften, der Nektar allerdings sehr bitter ist. Daher bietet der Gewöhnliche Flieder auch keine Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln oder andere Insekten. Auch der Schmetterlingsflieder gilt übrigens als invasiv – dieser bietet aber immerhin Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle.

Passend dazu: Insektenfreundlich Gärtnern – Experte gibt wertvolle Tipps

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Was tun, wenn der Flieder bereits im Garten wächst?

Der Gemeine Flieder breitet sich seit Jahren in Deutschland aus – deshalb ist er auch in vielen Gärten vertreten, wird oftmals sogar aktiv gepflanzt. Wer auf die invasive Art nun lieber verzichten möchte, der kann seinen Gemeinen Flieder im Herbst auspflanzen. Dabei ist es wichtig, die sogenannten Wurzelläufer zu entfernen, da sich die Pflanze hauptsächlich darüber ausbreitet.

Wichtig ist, den Flieder nicht nur einfach abzuschneiden, da das ein erneutes Austreiben fördert. Alternativ kann man die Pflanze stehen lassen und dafür rundherum viele andere insektenfreundliche Blumen pflanzen.

Schöne Alternativen für den Gemeinen Flieder

Wer einen schön blühenden Strauch für den Garten sucht und sich gegen den Gemeinen Flieder entscheidet, der kann auch auf folgende Alternativen zurückgreifen:

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