13. Juli 2026, 5:51 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Palmen verleihen jedem Zuhause im Handumdrehen ein tropisches Ambiente und sorgen das ganze Jahr über für Urlaubsstimmung. Doch nicht jede Art eignet sich gleichermaßen für die Haltung in den eigenen vier Wänden. myHOMEBOOK zeigt, welche Zimmerpalmen besonders empfehlenswert sind.
Weltweit gibt es mehr als 2600 Palmenarten, die sich auf rund 180 Gattungen verteilen. Unterschieden werden sie unter anderem anhand ihrer charakteristischen Blattformen. Die meisten Palmen stammen aus warmen, feuchten Regionen und bevorzugen daher auch als Zimmerpflanzen ähnliche Bedingungen. Einige Arten sind jedoch deutlich robuster und vertragen sogar kühlere Temperaturen, sodass sie zeitweise oder sogar dauerhaft im Freien stehen können.
Beliebte Palmen für zu Hause
Palmen bilden dichte, umfangreiche Wurzeln, weshalb man sie zu Hause in große, geräumige Töpfe pflanzen sollte. Sie brauchen regelmäßig Wasser und alle zwei Wochen flüssigen Dünger für Grünpflanzen oder einen speziellen Palmendünger. Wer seine Palme zu Hause umtopfen muss, wartet damit am besten bis zum Frühjahr.
Bergpalme (Chamaedorea)
Ein absonniger Standort ist für die Bergpalme zu Hause optimal. Wichtig ist, ihre Blätter von Staub zu befreien und regelmäßig mit Wasser zu benetzen. Wer das Düngen nicht vernachlässigt, kann sogar für Blüten sorgen.
Dattelpalme (Phoenix Canariensis)
Die Dattelpalme fungiert als Feuchtigkeitsmesser. Je trockener die Raumluft ist, desto steiler ragen die Wedel empor. Die brauchen wiederum Sonne, damit sie sich entfalten können. Die Palme braucht zu Hause also einen sonnigen Standort mit viel Platz, um sich ausbreiten zu können. Im Sommer kann sie übrigens auch nach draußen ziehen.
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Kentia-Palme (Howea forsteriana)
Eine Palmenart, die sich wunderbar für schattige Standorte zu Hause eignet und nicht viel Aufmerksamkeit braucht. Sie entwickelt gefiederte, überhängende Wedel und braucht daher etwas mehr Platz.
Kokospalme (Cocos nucifera)
Wer sich eine Kokospalme kauft, sollte sie zu Hause sofort umtopfen, damit sie gesund heranwachsen kann. Sie braucht es warm, hell und feucht, daher besprühen Hobbygärtner ihre Wedel am besten mehrmals täglich.
Steckenpalme (Rhapis)
Ein etwas anderes Erscheinungsbild schafft die robuste Steckenpalme mit ihren bambusartigen Wedeln. Sie steht gerne im Schatten und braucht nicht viel Platz, da sie buschig und eher langsam heranwächst.
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Palmen für den Balkon
Einige Palmenarten können unbesorgt auf dem Balkon stehen und sind sogar frostunempfindlich, sodass sie auch die Winter draußen überstehen können. Ratsam ist dennoch ein Frostschutz.
Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)
Die immergrüne Palme wächst im Kübel aufrecht bis zu vier Meter hoch. Die Wedel, die oben aus dem Stamm wachsen, bilden dabei die Form eines Fächers. Wichtig ist ein absonniger Standort.
Priesterpalme (Washingtonia)
Diese Palme trägt ihren Namen, weil sie vertrocknete Wedel wie einen Rock an sich herunterhängen lässt. Die große Kübelpflanze mit stechenden Blattspitzen braucht viel Platz und Wärme, dafür aber weniger Wasser. Sie kann den Winter über auf dem Balkon stehen bleiben.
Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix)
Die Nadelpalme zählt zu den frostunempfindlichsten Arten für zu Hause. Sie steht am besten sonnig und windgeschützt, sie braucht nicht viel Wasser, das Substrat sollte aber nie austrocknen.
Zwergpalmetto (Sabal minor)
Mit einem Feuchtigkeitsmesser lässt sich bei der Zwergpalmetto am besten überprüfen, ob sie genügend Gießwasser bekommt. Sie braucht ganztägig viel Sonne.