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Welche Pflege im Winter für den Elefantenfuß wichtig ist

Der Elefantenfuß ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze. Auch im Winter ist sie sehr genügsam.
Der Elefantenfuß ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze. Auch im Winter ist sie sehr genügsam. Foto: Getty Images / Yobab
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Franka Kruse-Gering
Redakteurin

16. Januar 2026, 16:56 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Der Elefantenfuß gehört zu den Zimmerpflanzen, die auf den ersten Blick auffallen und gleichzeitig erstaunlich genügsam sind. Sein verdickter Stamm, in dem er Wasser speichert, und die schmalen, überhängenden Blätter verleihen ihm ein charakteristisches Erscheinungsbild. Genau diese ungewöhnliche Optik, kombiniert mit einer hohen Anpassungsfähigkeit und geringen Pflegeansprüchen, macht den Elefantenfuß seit Jahren zu einer beliebten Pflanze für Wohnräume und Büros. Damit er auch im Winter gesund bleibt, sollte man seine besonderen Bedürfnisse in der kalten Jahreszeit kennen, die sich deutlich von denen vieler anderer Zimmerpflanzen unterscheiden.

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1. Licht ist immer wichtig

Auch im Winter benötigt der Elefantenfuß einen möglichst hellen Standort. Er verträgt deutlich mehr Licht als viele andere Zimmerpflanzen und kommt auch mit direkter Sonne gut zurecht. Ein Platz am Fenster ist daher ideal. Steht die Pflanze zu dunkel, wachsen die Blätter langsamer, verlieren an Festigkeit und können sich unnatürlich verlängern. Lichtmangel zeigt sich beim Elefantenfuß langfristig deutlicher als kurzfristige Pflegefehler.

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2. Die Temperatur bitte ausgewogen

Der Elefantenfuß bevorzugt gleichmäßige Temperaturen und kommt mit normaler Zimmertemperatur gut zurecht. Im Winter darf es etwas kühler sein, solange die Temperaturen nicht dauerhaft unter etwa zwölf Grad fallen. Kühle Räume können sogar positiv wirken, da sie den natürlichen Ruhezustand unterstützen. Zugluft und stark schwankende Temperaturen sollten jedoch vermieden werden, da sie das Wachstum beeinträchtigen.

3. Mit Wasser bitte sparsam umgehen

Man sollte den Elefantenfuß im Winter sehr sparsam gießen, da er Wasser in seinem verdickten Stamm speichert und mit Trockenheit deutlich besser zurechtkommt als mit Nässe. Die Erde darf zwischen den Wassergaben weitgehend, im Winter sogar fast vollständig abtrocknen, bevor man erneut gießt. Staunässe verträgt die Pflanze nicht und reagiert darauf empfindlich mit Wurzelfäule. Zum Gießen eignet sich weiches, zimmerwarmes Wasser, etwa Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser.

Befindet sich der Elefantenfuß jedoch sehr warm, etwa in direkter Nähe zu einer Heizung, und herrschen gleichzeitig hohe Raumtemperaturen, kann man die Pflanze gelegentlich leicht besprühen. Dies dient nicht der generellen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, sondern dem Ausgleich extremer Trockenheit und der Schonung der Blätter. Voraussetzung ist, dass die Temperaturen ausreichend hoch sind und die Blätter anschließend rasch abtrocknen können. In kühleren Räumen oder bei normalem Raumklima ist Besprühen hingegen nicht notwendig.

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