Rührei, Quark und Pesto können durch aromatischen Schnittlauch abgerundet werden. Was viele nicht wissen: Das Küchenkraut kann die kalten Wintermonate unbeschadet überstehen. Welche Pflegemaßnahmen Schnittlauch im Winter benötigt, verrät myHOMEBOOK.
Neben Basilikum und Petersilie zählt Schnittlauch (Allium schoenoprasum) zu den gängigsten Küchenkräutern hierzulande. Die Pflanze kann dabei sowohl im Gartenbeet als auch im Topf auf dem Fensterbrett kultiviert werden. Im Winter gilt das weiterhin: Schnittlauch fühlt sich auch dann draußen und drinnen wohl. Je nach Standort ist es jedoch sinnvoll, die Pflege anzupassen.
Als winterharte Pflanze kann Schnittlauch den Winter in der Regel ohne Probleme im Freien überstehen. Temperaturen bis etwa minus 20 Grad Celsius hält das Kraut stand. Damit die Pflanze gesund bleibt und im Frühjahr erneut austreibt, sollte man sie wie folgt pflegen:
Verwelken die Halme im Herbst, sollte man sie abschneiden. Den Wurzelballen lässt man ungestört im Boden.
Obwohl Schnittlauch winterhart ist, kann man den Wurzelballen mit Laub oder Tannenzweigen zudecken, um ihn zu schützen.
Im Winter befindet sich Schnittlauch in der Ruhephase. Wasser und Nährstoffe benötigt das Kraut nicht. Im Gegenteil: Düngemittel oder zu viel Feuchtigkeit könnten ihm Schaden zufügen.
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Kultiviert man Schnittlauch im Topf, stellt man die Pflanze in den kälteren Monaten am besten an einen hellen, kühlen Ort ins Haus. Auch hier befindet sich die Pflanze in ihrer Ruhephase und benötigt nur wenig Wasser. Es gilt: Die Pflanze nur sparsam gießen, damit die Erde nicht austrocknet. Um Staunässe zu vermeiden, prüft man mittels Fingerprobe am besten, ob die oberen Erdschichten trocken sind. Falls ja, sollte man sie gießen. Ist das Substrat feucht, kann man noch etwas warten.
Schnittlauch kann im Herbst, bevor der Boden gefriert, ausgegraben werden. Dazu verwendet man am besten einen Spaten. Vor dem Ausgraben schneidet man die verwelkten Halme ebenfalls zurück.
Der ausgegrabene Horst lässt sich anschließend mit dem Spaten in mehrere kleinere Stücke teilen. Ein bis zwei Teilstücke kann man wieder ins Beet setzen. Sie überwintern dort problemlos und treiben im kommenden Jahr neu aus. Die übrigen Wurzelballen pflanzt man in Töpfe mit frischer Erde.
Die eingetopften Pflanzen stellt man zunächst nicht ins Haus, sondern lässt sie draußen stehen, damit die Wurzeln gut durchfrieren können. Diese Kältephase ist wichtig, damit sich die Pflanzen erholen. Erst danach bringt man die Töpfe ins Haus, stellt sie auf eine helle Fensterbank und gießt leicht. So wird ein „Frühling“ simuliert, und der Schnittlauch beginnt bald wieder zu wachsen.
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