22. November 2025, 6:42 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Mit ihren großen, fächerartigen Blättern gehört die Strelitzie längst zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Sie sorgt für ein Stück tropisches Flair in den eigenen vier Wänden und zeigt sich bei guter Pflege von ihrer schönsten Seite. Dennoch gibt es einige typische Pflegefehler, die sich mit ein paar einfachen Handgriffen leicht vermeiden lassen.
Die Strelitzie gehört zur Familie der Strelitziengewächse (Strelitziaceae) und stammt ursprünglich aus Südafrika. Besonders bekannt ist sie für ihre auffällige Blüte in leuchtenden Orange- und Blautönen, die an den Kopf eines exotischen Vogels erinnert und ihr den Namen „Paradiesvogelblume“ eingebracht hat. Je nach Art unterscheiden sich die Blüten in Farbe und Größe.
Übersicht
1. Fehler beim Standort
Da die Strelitzie aus den subtropischen Küstenregionen Südafrikas stammt, wo ganzjährig ein warmes und trockenes Klima herrscht, stellt sie auch als Zimmerpflanze gewisse Ansprüche an ihre Umgebung.
Der Standort sollte daher sorgfältig gewählt werden. In zu dunklen Räumen fühlt sie sich nicht wohl. Die Folge sind oft matte, schlaffe Blätter und ein deutlich schwächeres Wachstum. Auch die Blüte kann unter Lichtmangel leiden. Mehrere Stunden Sonnenlicht pro Tag sind für die Strelitzie unverzichtbar. Am wohlsten fühlt sie sich in einem hellen Raum, idealerweise in Fensternähe auf der Süd- oder Westseite.
2. Fehler beim Gießen
Zu den häufigsten Pflegefehlern der Strelitzie gehört ein zu starkes Gießen. Wird die Pflanze mit zu viel Wasser versorgt, kann es schnell zu Staunässe kommen, die die Wurzeln der Strelitzie faulen lässt und im schlimmsten Fall zum Eingehen der Pflanze führt.
Da Strelitzien in ihrem natürlichen Umfeld vereinzelte Trockenperioden gewohnt sind, sollte genau auf den Wasserbedarf geachtet werden. Gegossen wird erst, wenn die obere Erdschicht bereits trocken ist. Besonders im Herbst und Winter lässt sich das Gießen in den meisten Fällen auf einmal pro Woche reduzieren. Die Blätter werden stattdessen lieber regelmäßig mit kalkarmem Wasser eingesprüht.
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3. Fehler beim Düngen
Die Wachstumsphase der Strelitzie fällt in die Sommermonate zwischen April und August. In dieser Zeit hat die Pflanze einen besonders hohen Nährstoffbedarf. Um ihr ausreichend Energie für ein gesundes Wachstum zu geben, kann man sie ab April etwa einmal im Monat mit Flüssigdünger über das Gießwasser versorgen. In den Wintermonaten legt die Strelitzie eine Ruhepause ein, in der sie auch ohne zusätzliche Düngung gut auskommt.
4. Fehler beim Überwintern
Strelitzien sind nicht winterhart, deshalb sollte man sie besonders in den kalten Monaten sorgfältig pflegen. Auch wenn sie grundsätzlich sommerliche Temperaturen bevorzugt, benötigt die Pflanze im Winter eine kühlere Phase, um zur Ruhe zu kommen. Temperaturen von 10 bis 15 Grad sind hier ideal. Zugluft oder ein abrupter Standortwechsel sollten in dieser Zeit unbedingt vermieden werden.