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Dieser beliebte Frühblüher ist giftig

Tulpen sind schön anzusehen. Was viele aber nicht wissen: Sie sind auch giftig.
Tulpen sind schön anzusehen. Was viele aber nicht wissen: Sie sind auch giftig. Foto: Getty Images
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Katharina Regenthal
Redakteurin

9. März 2026, 13:55 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Ob in der Vase oder im Beet, Tulpen sind sehr beliebt. Was jedoch viele nicht wissen: Tulpen enthalten giftige Stoffe. Daher sollte man ihre Schönheit nicht ganz unbedacht genießen. Welche Pflanzenteile giftig sind, was im Falle einer Vergiftung passieren kann und wie gefährlich Tulpen für Erwachsene, Kinder und Tiere sind, erklärt myHOMEBOOK.

So giftig sind Tulpen

Alle Pflanzenteile der Tulpen sind giftig – also, Stängel, Blüte, Blätter und Zwiebel. Sie enthalten das Gift Tuliposide, heißt es bei der Informationszentrale gegen Vergiftungen des Universitätsklinikums Bonn. Auf Menschen und Tiere kann die Blume deshalb toxisch wirken.

Besonders gefährdet sind dabei Kleinkinder sowie Hunde und Katzen, wie auch unsere Kollegen von PETBOOK erklären. Vor allem das Verschlucken einzelner Bestandteile kann zu Vergiftungssymptomen führen. Aber auch Hobbygärtner sollten etwa beim Einpflanzen von Tulpenzwiebeln vorsichtig sein, da diese bei Berührung auch zu Vergiftungserscheinungen führen kann.

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Mögliche Symptome

Laut dem Giftnotruf kann nach längerem Hautkontakt, etwa beim Einpflanzen der Zwiebeln ohne Handschuhe, die sogenannte „Tulpenzwiebel-Dermatitits“ auftreten. Diese sorgt für Hautreizungen, Jucken, Rötung und Schwellung. Außerdem kann sie brüchige Nägel und Risse in der Haut verursachen. Deshalb sollte man beim Einpflanzen der Tulpenzwiebeln unbedingt Handschuhe tragen – schützende Salben sollen laut den Experten dagegen nicht helfen.

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Beim Verschlucken von größeren Mengen kann es dagegen zu Erbrechen und Bauchschmerzen kommen. Auch ein erhöhter Speichelfluss sowie ein Schock oder Apathie sind möglich. Bei sehr großen Mengen kann es demnach auch zu einem Atemstillstand kommen.

Richtiges Verhalten im Notfall

Die „Tulpenzwiebel-Dermatitis“ heilt in der Regel laut den Giftexperten auch ohne Behandlung innerhalb weniger Tage wieder ab. Auch beim Verzehr geringer Mengen besteht noch kein Grund zur Panik. Allerdings sollte man dann reichlich Wasser trinken.

Sollten größere Mengen verschluckt worden sein, dann sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Im Notfall kann man auch den Giftnotruf wählen.

Franka Kruse-Gering
Redakteurin

Ausschlag vom Stiel schneiden

„Bevor die Tulpen bei mir in die Vase kommen, schneide ich die Stiele frisch an, damit sie länger halten. Dabei komme ich zwangsläufig mit dem Pflanzensaft in Berührung. Kurze Zeit später zeigt sich regelmäßig ein Ausschlag auf meinen Unterarmen – die Haut rötet sich, juckt und spannt unangenehm. Ehrlich gesagt habe ich mir lange nichts dabei gedacht. Bis mir irgendwann auffiel: Der Auslöser steht jedes Mal frisch angeschnitten in meiner Vase.“

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