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Heizkosten sparen

Bei welchen Fenstern sich ein Tausch besonders lohnt

Fenstertausch
In bestimmten Fällen kann sich ein Fenstertausch besonders lohnen Foto: GettyImages/Sinenkiy
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Felix Mildner
Redaktionsleiter

20. Oktober 2025, 16:32 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Steigende Energiepreise setzen viele Haushalte unter Druck – und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Doch es gibt eine Maßnahme, mit der Eigentümer dauerhaft sparen können – und zwar beim Fenstertausch. Warum sich diese Investition nicht nur finanziell lohnt, sondern auch Wohnqualität und Sicherheit steigert, erfahren Sie hier.

Mit Fenstertausch Energiekosten senken

Angesichts steigender Preise für fossile Brennstoffe und Strom wird es für Haushalte immer wichtiger, den Energieverbrauch zu reduzieren. Besonders betroffen: Gebäude mit veralteter Bausubstanz. Eine energetische Sanierung bietet hohes Einsparpotenzial – allen voran bei der Gebäudehülle, also Dach, Fassade und Fenster.

Gerade Fenster lassen sich als Einzelmaßnahme vergleichsweise kostengünstig und effizient modernisieren. Denn sie sind häufig die Schwachstelle, über die viel Wärme verloren geht. Wer hier ansetzt, reduziert nicht nur seinen Energiebedarf, sondern spart langfristig Geld.

Passend dazu: Worauf man beim Austauschen der Fenster achten sollte

Wann sich ein Fenstertausch besonders lohnt

Wie stark neue Fenster die Heizkosten senken, hängt vom energetischen Zustand des Hauses, der Fenstergröße und den aktuellen Energiepreisen ab. Grundsätzlich gilt: Je älter die Fenster, desto größer ist der Effekt.

Besonders bei Fenstern mit Einfachverglasung – verbaut bis Ende der 1970er-Jahre – besteht dringender Handlungsbedarf, wie der Verband Fenster + Fassade (VFF) informiert. Auch Isolierverglasungen aus der Zeit vor 1995, die noch keine Wärmeschutzbeschichtung besitzen, lassen zu viel Energie entweichen und gelten daher als ineffizient.

„Wer noch einen dieser Fenstertypen verbaut hat, sollte unbedingt über eine Modernisierung nachdenken“, rät VFF-Geschäftsführer Frank Lange in einer Pressemitteilung. „Das gilt insbesondere, weil die Bundesregierung bei Einzelmaßnahmen wie der Fenstersanierung mit der BEG-Förderung weiterhin bis zu 20 Prozent der Investitionskosten übernimmt.“

Alternativ lassen sich bei selbst genutztem Wohnraum bis zu 20 Prozent der Sanierungskosten direkt über die Einkommensteuer geltend machen. Damit sich Eigentümer optimal vorbereiten, empfiehlt sich vorab die Beratung durch einen Fachbetrieb sowie einen Steuerberater.

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Weitere Vorteile moderner Fenster

Neben der Energieeinsparung bieten moderne Fenster viele weitere Vorteile. Sie verbessern die Schalldämmung, sorgen für angenehmes Tageslicht und fördern ein gesundes Raumklima. Auch die Sicherheit erhöht sich durch neue Fenster deutlich – etwa durch bessere Einbruchhemmung oder barrierefreie Bedienung mit automatisierten Funktionen. „Die Anschaffung neuer Fenster ist daher immer auch eine Investition in den Werterhalt der Immobilie und in mehr Lebensqualität“, betont Fensterexperte Lange.

Tipp: Fördermittel gezielt nutzen

Zahlreiche Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen unterstützen den Fenstertausch. Welche davon infrage kommen, lässt sich mit dem kostenlosen Förderassistenten des VFF schnell herausfinden.

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