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myHOMEBOOK-Redakteurin erklärt

„4 Gründe, warum ich im Herbst am liebsten mein Zuhause dekoriere“

Für viele bedeutet der Herbst Veränderung und deshalb wird dann auch das ganze Haus neu dekoriert
Für viele bedeutet der Herbst Veränderung und deshalb wird dann auch das ganze Haus neu dekoriert Foto: Getty Images
Laura Kästner
Redaktionsleitung

21. September 2026, 6:48 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Der Herbst ist da und mit ihm für viele das dringende Bedürfnis, das eigene Zuhause ein wenig mit Dekoration umzugestalten. Für myHOMEBOOK-Redakteurin Laura Kästner ist der Herbst sogar die Zeit, in der sie ihre Wohnung am liebsten umdekoriert. Sie liefert vier Gründe, warum das für sie so wichtig ist.

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4 Gründe, weshalb ich im Herbst am liebsten neu dekoriere

Für jeden bedeutet die Dekoration im eigenen Haus etwas anderes. Manche sehen sie als Ausdruck ihrer eigenen Persönlichkeit und wieder andere möchten einfach nur, dass ihre vier Wände nicht trostlos und leer wirken. Ich zähle mich klar zu ersterer Fraktion. Für mich gehört es dazu, dass ich meine Wohnung zu jeder Jahreszeit umdekoriere. Doch im Herbst ist die Lust auf neue Dekoration bei mir viel ausgeprägter als zu anderen Jahreszeiten.

1. Der Winter naht

Was eigentlich ein Zitat aus einer bekannten Fantasy-Serie ist, ist für mich ein ziemlich großer Schritt. Ich bin ein Sommer-Mensch. Kälte, Regen und auch kürzere Tage machen mich müde, ziehen mich an manchen Tagen sogar runter. Für mich bedeutet der Herbst, dass ich nun ein halbes Jahr wieder Pullover tragen, im Regen zur Arbeit fahren und mit einer manchmal eher negativen Endjahres-Stimmung umgehen muss. Und dann tritt bei mir der sogenannte Cocooning-Effekt ein: Wenn ich dann also meine Wohnung auf den Herbst vorbereite, dann vor allem deshalb, weil ich so mein Zuhause möglichst gemütlich und schön gestalten will, wenn es draußen trist und kalt ist. Tischläufer in herbstlichen Orangetönen und dünne Lichterketten an Spiegeln oder dem Bett geben mir auch in der dunklen Jahreszeit ein Gefühl von Geborgenheit.

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2. Alles verändert sich – und ich gehe mit

Nicht jede Veränderung finde ich automatisch gut. Wer tut das schon? Doch viermal im Jahr ändern sich Wetter, Feiertage und Sonnenstunden und ich mich eben auch. Warum sollte mein Zuhause dann gleich bleiben? Ich verändere dann meist nicht nur die Deko. Neben herbstlicheren Kissenbezügen, kleinen und großen Zierkürbissen oder bunten Kunststoffblättern schiebe ich dann auch gerne mal die Couch umher, sortiere alte Kleidung aus.

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Es kann auch vorkommen, dass ich einige neue Möbel kaufe, alte Fotos gegen neue austausche oder sogar mal die Raumaufteilung ändere. Mit den Jahren habe ich gelernt, dass Veränderungen nicht immer nervig sein müssen. Manchmal schaffe ich sie mir also einfach selbst.

3. Romantik, Idylle – aber mit Eleganz

Um die Weihnachtszeit darf es bei mir extrem kitschig werden – mit leuchtenden Weihnachtsmännern oder hässlichen Weihnachtspullis. Im Frühling ist es dagegen sehr verspielt, mit den buntesten Ostereiern und Tischdecken mit Blumen. Der Sommer kommt dann mal mit einem knalligen Pink oder leuchtendem Grün in der Dekoration daher. Doch im Herbst merke ich selbst, wie ich ein wenig mehr Eleganz brauche. Vorbei sind die starken Kontraste. Vielmehr ziehen dann erdige Töne bei mir zu Hause ein. Gepaart mit ein paar Teelichtern in goldenen Gläsern und Bettwäsche in eher unauffälligen Brauntönen, wirkt alles gleich viel edler.

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4. Im Herbst ist mein Bezug zur Natur am größten

Im Sommer liebe ich das Sonnenbaden – aber eher am Pool als am See. Im Frühling holt mich meine Pollenallergie ein. Im Winter mag ich zwar Schnee, aber wenn alles schmilzt und matschig ist, versprüht das keine Winter-Vibes mehr. Im Herbst hingegen liebe ich die Nähe zur Natur. Auch, wenn die Kälte und die regnerischen Tage nicht meins sind, aber das bunte Laub und die friedliche Stimmung in den Straßen, wenn langsam die Blätter von den Bäumen fallen. Das alles sorgt dafür, dass auch ich eine Art inneren Frieden verspüre. Und in manchen hektischen Phasen des Lebens finde ich das besonders wichtig.

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